19.04.2012

James Bond

Wirbel um Heineken-Deal

007 trinkt neu Bier statt Martini.

Das neueste Abenteuer des britischen Geheimagenten James Bond sorgt bereits vor seinem offiziellen Kinostart am 9. November für Aufsehen. Hintergrund ist ein Interview, das Hauptdarsteller Daniel Craig dem US-Filmportal moviefone in einer kurzen Pause während der Dreharbeiten zu "Skyfall" gegeben hat. Der britische Schauspieler gesteht darin nicht nur, dass 007 im 23. Ableger der Bond-Reihe Heineken-Bier statt Martinis trinken wird, sondern auch, dass die Produktion des Blockbuster-Streifens ohne den kräftigen Einsatz von Product Placement gar nicht erst finanzierbar gewesen wäre.

"Wenn man einen Film in der Grössenordnung von 'Skyfall' produzieren will, ist die Partnerschaft mit Heineken zwar ein beklagenswerter, aber notwendiger Aspekt", erklärt Craig gegenüber der US-amerikanischen Filmseite. Der niederländische Braukonzern, der geschätzte 45 Millionen Dollar für den Product-Placement-Deal hingeblättert hat, ist aber anscheinend bei weitem nicht das einzige Unternehmen, das auf die Werbekraft des neuen Bond-Streifens setzt. "Um diesen Film überhaupt produzieren zu können, haben wir eine Reihe von Verträgen mit Partnern abgeschlossen. Ohne sie wäre die Finanzierung nicht möglich gewesen", gesteht Craig.

Laut moviefone-Angaben soll "Skyfall" zumindest eine spezifische Szene beinhalten, in der der Hauptdarsteller vor der Kamera einen genüsslichen Schluck Heineken konsumiert. Die mittlerweile berühmt gewordene Bestellung eines "Martini, geschüttelt nicht gerührt" ist somit Vergangenheit. "Bond war schon immer ein Trinker. Es ist ein Teil seiner Persönlichkeit", räumt Craig ein. Ob das nun gut oder schlecht sei, darüber müssten sich die Zuseher schon selbst ein Urteil bilden, so der Schauspiel-Superstar. (pte)


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