24.03.2003

Max Havelaar

Zufrieden mit dem Start des Reis-Verkaufs

KonsumentInnen bezahlen en einen 10 bis 15 Prozent höheren Preis.

Die Max Havelaar Stiftung zeigt sich zufrieden mit dem Start ihres Reis-Verkaufs. Von März bis Dezember 2002 wurden rund 370 Tonnen Reis mit dem Gütesiegel der Stiftung verkauft. Gut tausend Bauernfamilien in Thailand konnten davon profitieren. Insgesamt flossen 18'000 Franken in Gemeinschaftsprojekte der beteiligten Kleinbauern-Organisationen, wie die Max Havelaar Stiftung am Montag mitteilte. Die Reisbauern erhalten im Vergleich zum volatilen Weltmarkt-Preis einen garantiert höheren Marktpreis und eine so genannte Fair-Trade-Prämie von mindestens 10 Prozent. Mit der Prämie realisieren die Reisbauern selbst gewählte Gemeinschaftsprojekte. Die Kooperative Tha Rua in Zentral-Thailand lancierte etwa ein Umweltprojekt. Die angeschlossenen Bauern sollen motiviert werden, auf den biologischen Anbau umzustellen und ganz auf Kunstdünger und chemischen Pflanzenschutz zu verzichten.


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