14.06.2018

Tag der Marke

Zweifel ist vertrauenswürdigste Marke 2018

Der Chipshersteller ist «Brand of the Year». «Zweifel macht vieles richtig», so Frank Bodin an der Verleihung.

Havas Schweiz hat in Zusammenarbeit mit Management Tools die dynamischsten und vertrauenswürdigsten Marken der Schweiz erhoben. Die bevölkerungsrepräsentative Studie bei über 4100 Personen aus der Deutsch- und Westschweiz umfasst über 500 Marken, davon 122 aus dem Mitgliederkreis von Promarca. Die Konsumentinnen und Konsumenten wählten Zweifel 2018 zur vertrauenswürdigsten Marke unter den Promarca-Mitgliedern, heisst es in einer Mitteilung.

«Zweifel macht vieles richtig», attestiert Frank Bodin, der bis vor kurzem verantwortliche Chairman und CEO von Havas, dem neuen Sieger. «Die Marke steht für Tradition, Qualität sowie Transparenz und hat mit den Chips- Experten einen langfristigen, differenzierenden Weg gefunden, dies in der Kommunikation effektiv zu dramatisieren. Dies wirkt sich positiv auf das wahrgenommene Vertrauen von Zweifel aus».

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2017 wurde Ricola zur vertrauenswürdigsten Marke gewählt (persoenlich.com berichtete).

Millennials und ihr Verhältnis zu Marken

Der diesjährige Tag der Marke vom Donnerstag widmete sich vor rund 150 Teilnehmenden aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft den Millennials – oftmals auch Generation Y genannt. «Ohne klare Ausrichtung und Botschaft verschwindet man in der Welt der Jungen – Marken sind deshalb Vorbilder in einer schnelllebigen Gesellschaft», zeigte sich Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen, überzeugt.

Für Steffi Burkhart müssen die Unternehmen erkennen, dass die Millennials andere Werte leben, wenn sie für junge Talente zu einem attraktiven Arbeitgeber werden wollen. «Für junge Bewerber sind die Wertschätzung ihrer Arbeit, gute Beziehungen zu Kollegen und die Work-Life-Balance wichtiger als das Gehalt.» Ihr Appell an die Unternehmen: Starre Hierarchien auflösen, mehr in Netzwerken denken und Themen wie gleiche Bezahlung unter Geschlechtern ansprechen. Markenunternehmen muss es aber nicht nur gelingen, Millennials als Arbeitskräfte zu gewinnen, sondern diese auch online für ihre Produkte zu begeistern.

Social Media birgt gewisse Risiken – so können falsche Markenversprechen innert Sekunden enttarnt werden – teilweise auch zu Unrecht, wie Roland Brack von Brack.ch ausführte. «Nicht nur Menschen, auch Marken werden gläsern», stellte der Onlinehändler fest. Gleichzeitig ermöglicht die Digitalisierung ganz neue Formen der Zusammenarbeit für Marken mit nationalen und internationalen Plattformen und Ökosystemen oder – bei genügend Strahlkraft – mit einem eigenen Webshop. (pd/cbe)

 



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