Mit einem Gesamtbudget von 23'000 Franken unterstützt der Verein acht ausgewählte Projekte, die in verschiedenen Medien wie Annabelle, Das Lamm, der NZZ am Sonntag und der Wochenzeitung WOZ veröffentlicht werden. Alle in dieser Förderrunde unterstützen Projekte werden von Journalistinnen realisiert, schreibt der Verein in einer Medienmitteilung. Sie wollen unter anderem über Migration an der US-Grenze, Yoga in der Ukraine oder der Alltag eines Schweizer Chirurgen in Afghanistan berichten.
Berichtet wird in der Regel nur, «wenn es um akute Krisen geht»
«Ohne gezielte Förderung haben Recherchen über Afrika, Asien, Lateinamerika oder Osteuropa häufig nur dann Platz, wenn es um akute Krisen geht», heisst es in einer Medienmitteilung. Die finanzielle Unterstützung durch den Verein Real 21 deckt die Reise- und Recherchekosten der Autorinnen.
Die Jury bestand in diesem Jahr aus David Signer (NZZ-Korrespondent), Monika Bolliger (Produzentin bei Radio SRF), Karin Wenger (Freischaffende Journalistin), Martina Fehr (CEO MAZ) und Marco Fähndrich (Kommunikationsverantwortlicher Alliance Sud).
Der Verein, der seit Mai 2015 besteht, wird vom MAZ – Institut für Journalismus und Kommunikation, und der NGO Alliance Sud unterstützt. Die geförderten Projekte sollen globale Entwicklungen aus einer Schweizer Perspektive beleuchten und tragen zur Vielfalt der Berichterstattung bei.
Das Geld für die Preise erhält Real 21 von den Stiftungen Volkart, Temperatio und Vontobel. (pd/nil)

