Die Schweizer Filmbranche und das Schweizer Fernsehen haben am Montag in Locarno zum dritten Mal einen "Pacte de l'audiovisuel" unterzeichnet. Er sieht bis 2005 Fernsehgelder von insgesamt 50.4 Mio. Franken für den Schweizer Film vor. Für Armin Walpen, den Generaldirektor der SRG SSR idée suisse, steht die Verlängerung des seit sechs Jahren existierenden Paktes um weitere drei Jahre "im Zeichen der Stabilisierung des Erreichten", wie er am Montag an einer Medienkonferenz in Locarno sagte. Gegenüber dem bisherigen Pakt ist eine Erhöhung von insgesamt 900'000 Franken vorgesehen. Diese Erhöhung von jährlich 300'000 Franken kommt dem Animationsfilm, "der es bei uns besonders schwer hat", zu Gute, wie Walpen betonte. Die restlichen Gelder werden jährlich nach einem festen Schlüssel an Fernsehproduktionen (7.4 Mio.), Kinoproduktionen (6 Mio.) und als Prämien für die Fernsehausstrahlung (3.1 Mio.) eingesetzt. In den letzten drei Jahren standen 49.5 Mio. Franken zur Verfügung. Für den ersten "Pacte" vor sechs Jahren waren 27.9 Mio. Franken gesprochen worden.
05.08.2002
"Pacte de l'audiovisuel"
50.4 Mio. für Schweizer Film
Erhöhung soll Animationsfilm zu Gute kommen.
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