Vier Aktivisten des Drop Kollektivs haben am Donnerstagabend eine Podiumsdiskussion im NZZ-Gebäude kurzzeitig unterbrochen. Die Gruppe drang an den Bühnenrand vor und richtete Vorwürfe an NZZ-Chefredaktor Eric Gujer. Die Aktivisten wurden vom Publikum ausgebuht.
Laut NZZ hatten die Personen regulär Tickets erworben. «Die Situation konnte rasch geklärt werden, die Gruppe wurde aus dem Saal verwiesen, und die Veranstaltung wurde planmässig fortgesetzt», schreibt Kommunikationsleiterin Karin Heim auf Anfrage von persoenlich.com. Die Sicherheit der Teilnehmenden sei jederzeit gewährleistet gewesen.
Grundsätzlich gelte: Die NZZ stehe für den offenen Austausch von Meinungen, so Heim. «Aktionen, die den Ablauf von Veranstaltungen stören, tragen jedoch nicht zu einem solchen Dialog bei.»
Das Drop Kollektiv wirft der NZZ eine systematische Verharmlosung des wissenschaftlichen Konsenses in der Klimakrise vor und fordert NZZ-Abonnenten zur Kündigung auf. (cbe)
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