28.05.2020

NZZ

Alexander Kissler verstärkt das Berlin-Team

Der 50-jährige Ressortleiter Kultur beim Politmagazin Cicero stösst ab 1. August zur NZZ-Redaktion.

Die Neue Zürcher Zeitung baut ihre Redaktion in Berlin weiter aus: Ab 1. August stösst Alexander Kissler, derzeit Ressortleiter Kultur beim Politmagazin Cicero, zum Berliner NZZ-Büro. Der konsequente Ausbau des Redaktionsteams steht in direktem Zusammenhang mit dem Wachstum der NZZ in Deutschland, heisst es in einer Mitteilung der NZZ.

Alexander Kissler

In seiner neuen Funktion wird Alexander Kissler ab August für die NZZ-Leserschaft aus der Bundeshauptstadt berichten. «Ich freue mich sehr, dass wir Alexander Kissler für die NZZ gewinnen konnten. Er ist eine der interessantesten Stimmen im deutschsprachigen Journalismus und eine Bereicherung für unser Büro», wird Marc Felix Serrao, Leiter des Berliner NZZ-Büros, in der Mitteilung zitiert.

Kissler verantwortet seit Januar 2013 das Kulturressort bei Cicero, dem Monatsmagazin für politische Kultur aus Berlin. Seine politische Kolumne «Kisslers Konter» erscheint regelmässig auf cicero.de. Nach dem Studium der Literatur- und Medienwissenschaft und der Mittleren und Neueren Geschichte in Giessen und Marburg wurde er mit einer Arbeit über Rudolf Borchardt promoviert. Von 1999 bis 2001 schrieb Kissler für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, vor allem über Medienthemen. Von 2002 bis 2010 war er Kulturjournalist bei der Süddeutschen Zeitung, bevor er 2010 als Redakteur zum Magazin Focus wechselte. Neben regelmässigen Moderationen von Diskussionsrunden und Buchvorstellungen verfasste er zahlreiche Sachbücher. Sein neues Buch «Die infantile Gesellschaft. Wege aus der selbstverschuldeten Unreife» wird im September bei HarperCollins erscheinen.

Um das NZZ-Angebot für den deutschen Markt kontinuierlich weiter zu entwickeln und noch stärker zu differenzieren, wurde das Redaktionsbüro in Berlin in den letzten Jahren konsequent ausgebaut und auch das digitale Produktportfolio laufend erweitert, heisst es weiter. So ist seit März der wöchentliche Premium-Newsletter «Der andere Blick» von NZZ-Chefredaktor Eric Gujer für deutsche Leserinnen und Leser frei zugänglich. Ebenfalls seit März sind das deutsche Morgen- und Abendbriefing in einer separaten Fassung erhältlich – mit besonderer Gewichtung von deutschen Themen. Diese Massnahmen zeigen laut eigenen Angaben Wirkung: Die NZZ wachse in Deutschland kontinuierlich und organisch – insbesondere mit Produktangeboten im Bereich Digital. Seit Anfang 2019 habe sich die Gesamt-Abonnentenzahl in Deutschland auf zwischenzeitlich rund 24'000 verdoppelt. (pd/cbe)



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Kommentare

  • Sebastian Renold, 29.05.2020 15:53 Uhr
    Der "Germanist" Gujer hat wieder zugeschlagen: im Inland wird ab-, im grossen Nachbarkanton ausgebaut. Wird aus der "Neuen Zürcher Zeitung" bald ein "Neues Deutschland"?
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