01.11.2013

Eugen-Preise

Am Donnerstag zum letzten Mal vergeben

Michaël Jarjour, Alexandre Haederli, Florian Imbach und Mario Poletti ausgezeichnet.

Der Journalist Michaël Jarjour ist am Donnerstag mit dem Eugen-Preis für allgemein verständliche Beiträge im Bereich der Informatik ausgezeichnet worden. Die Firma Bedag verlieh den Preis zum 22. und letzten Mal.
 
Der freie Journalist Jarjour erhielt für seine Radio-Reportage zur Macht der Daten bei den Wahlen in den USA den Titel "Grosser Preis 2013". Der Autor schildere eindrücklich, anschaulich und sachlich, wie viel die Parteien in den USA aus verschiedensten Quellen über ihre Wähler wüssten, teilte die Bedag Informatik AG am Donnerstag mit. Den Pressepreis 2013 erhält Alexandre Haederli für seine Reportage über den Kampf des irischen Datenschutzbeauftragten Billy Hawkes gegen Facebook, die in der Westschweizer Sonntagszeitung "Le Matin Dimanche" erschien.
 
In der Kategorie Fernsehen ging der Preis an Florian Imbach und Mario Poletti für ihren Beitrag "Open Data - Staat ohne Geheimnisse". Lucius Müller erhält den Multimedia-Preis 2013 für eine Beitragsserie mit dem Titel "Computer im Beruf", die auf der Website von von srf.ch nachzulesen ist. Ausgezeichnet wurde auch die Stadt St. Gallen: Sie erhielt den E-Government-Preis für ihr E-Partizipations-Projekt "MySG.Medien/Informatik". 

Die Eugen-Preise wurden dieses Jahr zum letzten Mal verlieren. 1992, als der "Eugen" erstmals verliehen worden war, waren Beiträge zu diesem Thema in der Tagespresse und den Massenmedien rar, wie Bedag schreibt. Heute warte jedes Medium mit einer regelmässigen Digital-Rubrik auf. (sda)


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