Was machen Journalistinnen und Journalisten mit teuren Geschenken, welche sie an Pressekonferenzen oder aus anderem Anlass von Firmen erhalten? Unter dem Hashtag #stayclean gibt SRF-Mann Arthur Honegger darauf in einem Video auf Twitter eine Antwort.
Was tut man als Journalist, wenn Firmen einem teure Geschenke machen? Zum Beispiel das hier. #StayClean pic.twitter.com/ITnjqIKVZO
— Arthur Honegger (@honegger) 5. April 2018
Der Moderator hatte in der Sendung «10vor10» einen Staubsauger-Hersteller genannt und daraufhin ein solches Gerät zu SRF geliefert erhalten. Er habe recherchiert und festgestellt, dass das Produkt der «Rolls Royce schlechthin» sei und über 700 Franken koste. «So etwas kann man als Journalist natürlich nicht annehmen», sagt Honegger in die Kamera. Dies unterscheide Journalisten auch von Influencern, welche Geschenke annehmen und im Gegenzug dafür Werbung machen würden. Anstatt das Gerät zurückzuschicken, hat sich Honegger dafür entschieden, es jemandem zu geben, der es wirklich braucht – der Caritas.
Erst kürzlich hatte der Mobilfunkanbieter Salt an einem PR-Anlass ein Give Away im Wert von 200 Franken abgegeben (persoenlich.com berichtete). (wid)

