"Zum letzten Mal als Zeitung" - rot prangt der Hinweis auf der Front der neuesten Ausgabe der Weltwoche. Am 8. Mai erscheint der Jean Frey-Titel erstmals als Magazin, was Chefredaktor Roger Köppel in die Tasten greifen liess. Gemäss Köppel verbindet sich mit dem Formatwechsel zum einen eine Vorwärtsstrategie, zum anderen eine Rückkehr zu den Wurzeln: Die Weltwoche solle sich, wie es ihrer Indentität entspreche, als klassisches Autorenblatt in neuer, frischer und leserfreundlicher Gestaltung präsentieren. Sie werde denn auch noch ausgeprägter über den Tag, über die Woche hinaus Bestand haben.
Diesen Anspruch wollen Köppel und seine Redaktion bereits auf dem Titelblatt zum Ausdruck bringen. Man verzichte aus Gründen der Glaubwürdigkeit auf manipulierte oder inszenierte Bildsujets. Grossen Raum einnehmen auf dem Cover sollen Titelzeilen und Autorennamen. "Das Wort soll ins Bild setzen, das Bild einen erhellenden oder pointierten Akzent vermitteln".
Die alte WeWo.

Die alte WeWo.


