29.10.2013

Suter/WOZ

Aussergerichtliche Einigung in der "Affäre heisser Käse"

Journalist hat sich entschuldigt und Richtigstellung publiziert.

Hermann Suter, Präsident der armeefreundlichen Gruppe Giardino, und die "WOZ" haben sich in der "Affäre heisser Käse" aussergerichtlich geeinigt. Der Autor des umstrittenen Artikels hat sich bei Suter entschuldigt. In der letzten Ausgabe der "Wochenzeitung" wurde eine Richtigstellung publiziert.

Im August zitierte die "WOZ" Suter mit der Aussage, man solle alle Bundesräte mit Ausnahme von Ueli Maurer erschiessen. Tatsächlich sagte Suter aber, man solle die Bundesräte "mit heissem Käse verschiessen". Das bedeutet laut Suter soviel wie "ins Pfefferland wünschen", wie dem nun geschlossenen Vergleich zwischen Suter und "WOZ" zu entnehmen ist.
 
Die Aussage sei offenbar nicht richtig wiedergegeben worden, gesteht die "WOZ" nun ein. Grund sei die schlechte Verständlichkeit auf der Tonbandaufnahme. Der Autor entschuldige sich bei Suter, sollte er dessen Persönlichkeit verletzt haben. Suter verzichtet im Gegenzug auf weitere rechtliche Schritte. (sda)


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