Axel Springer bezeichnete die Genehmigung als «wichtigen Meilenstein» auf dem Weg zum Abschluss der Transaktion, die für das zweite Quartal 2026 erwartet wird. «Nach einer langen Phase der Unsicherheit ist es uns ein wichtiges Anliegen, deutlich zu machen: Wir werden in die journalistische Exzellenz und das internationale Wachstum des Telegraph investieren», sagte der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Mathias Döpfner.
Springer zahlt dem bisherigen Eigentümer RedBird IMI für die Telegraph Media Group eine Summe von 575 Millionen britischen Pfund (609 Millionen Franken), wie der Berliner Konzern zuvor mitgeteilt hatte. Der Telegraph ist eine der ältesten Zeitungen Grossbritanniens. Der Vollzug der Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt ausstehender regulatorischer Genehmigungen in Irland und Österreich, teilte Springer mit.
Expansion in den USA vorantreiben
Axel Springer will nach eigenem Bekunden die Expansion der Telegraph-Gruppe in den US-Markt vorantreiben und dabei auch seine Marken Politico und Business Insider nutzen. Seit längerem wird dem Konzern nachgesagt, auf der Suche nach Zukäufen zu sein, um das Geschäft auszubauen. Das deutsche Medienhaus kommt mit dem Kauf dem eigentlich geplanten Verkauf an den Eigentümer der Daily Mail, Jonathan Harmsworth, zuvor, wie die Financial Times zuvor berichtet hatte. (awp/sda/dpa/spo)

