Die Radio- und Fernsehgenossenschaft Bern Freiburg Wallis hat sich am Dienstag gegen einen weiteren Abbau am Standort Bern und in den Regionen ausgesprochen.
Die Geschäftsleitung von Schweizer Radio und Fernsehen SRF gab am Dienstag weitere Sparmassnahmen im Umfang von 68 Millionen Franken bekannt (persoenlich.com berichtete). Details zum geplanten Abbau von 116 Stellen kennt die regionale Trägergenossenschaft laut Mitteilung vom Dienstag noch nicht.
Sie betont jedoch, dass der Standort Bern nicht weiter geschwächt werden dürfe. Vor rund einem Jahr habe SRF den Umzug von Radio SRF 4 News und der Nachrichtenredaktion von Bern nach Zürich angekündigt. Darum ist für die Genossenschaft klar, dass weitere Abbaupläne am Standort Bern nicht opportun wären. Bern habe bereits einen schmerzlichen Sparbeitrag geleistet.
Die Genossenschaft warnt in ihrer Mitteilung auch vor einer Schwächung des SRF-Lokaljournalismus. Eine vielfältig regionale Berichterstattung und hochstehender Lokaljournalismus in Online, Radio und Fernsehen seien «zentrale Bestandteile eines medialen Service public.» (sda/wid)
06.10.2020
Massiver Umbau
Bern darf nicht weiter geschwächt werden
Der Standort habe bereits einen schmerzlichen Sparbeitrag geleistet, schreibt die Radio- und Fernsehgenossenschaft Bern Freiburg Wallis.
Radio SRF 4 News zieht von Zürich nach Bern. (Bild: Keystone/Anthony Anex)
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