Der beschränkte Werbemarkt gilt als Hauptgrund für das Aus von Metropol. Nach Ansicht von Branchenkennern orientierte sich die Pendlerzeitung aber auch journalistisch zu wenig an konsumorientierten Menschen. Und: Zürich ist London egal. "Weder die Leser noch die Werbung sind vermehrbar", erklärt Otfried Jarren, Publizistik-Professor an der Universität Zürich, die Schwierigkeit der Gratiszeitungen, sich in einem stark besetzten Markt zu behaupten. Das Problem für die Werbung sei, dass die Zielgruppe bei den Pendlerzeitungen kaum definiert werden könne, weil die Zustellung sehr zufällig passiere. Die Werbung gehe somit zum grundsätzlich besser beachteten Konkurrenzmedium, in diesem Fall 20 Minuten. Das Konkurrenzblatt habe es besser geschafft, urbane, freizeit- und konsumorientierte Menschen anzusprechen und so eine enger definierte Zielgruppe vorzuzeigen.
13.02.2002
Aus für Metropol
Beschränkter Werbemarkt als Hauptgrund
20 Minuten eher Stadtgespräch.
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