31.03.2026

Keystone-SDA

Blick kündigt Dienst der Nachrichtenagentur

Die Blick-Gruppe von Ringier verzichtet ab April auf den deutschsprachigen Basisdienst von Keystone-SDA. Zur Begründung nennt das Unternehmen Kosteneinsparungen und den Fokus auf redaktionelle Eigenleistung.
Keystone-SDA: Blick kündigt Dienst der Nachrichtenagentur
Journalistinnen und Journalisten arbeiten auf der Redaktion von Keystone-SDA. (Bild: Keystone/Alessandro della Valle)

Per Ende März hat die Blick-Gruppe das Abonnement des deutschsprachigen Textdienstes der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gekündigt. Das hat der Kleinreport zuerst berichtet. Hanspeter Kellermüller, CEO Keystone-SDA und Daniel Riedel, Mediensprecher der Blick-Gruppe, bestätigen die Kündigung auf Anfrage von persoenlich.com.

Die beiden Unternehmen bleiben aber Geschäftspartner. So beziehe Blick weiterhin Bilder und französischsprachige Meldungen, erklärt Riedel. Die Blick-Gruppe begründet die Kündigung des deutschsprachigen Basisdiensts mit einer «Priorisierung unserer Ressourcen». In einem «herausfordernden Marktumfeld» habe man sich entschieden, Kosten bei externen Dienstleistern zu reduzieren, um stattdessen in die eigenen Redaktionen und das Personal zu investieren.

Den Wegfall der Agenturmeldungen will Blick durch verstärkte Eigenproduktion kompensieren. Gemäss Riedel habe die Redaktion in den vergangenen Monaten ihre Reaktionszeit auch mit technischen Tools verbessert. «Wir sind überzeugt, dass wir diese Informationsdichte auch ohne externen Textfeed hochhalten und durch Eigenleistungen weiter schärfen können», so der Sprecher.


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KOMMENTARE

Remo Lötscher
31.03.2026 20:07 Uhr
Schon sehr knausrig...aber es funktioniert natürlich: Man kann die Agenturmeldungen ja einfach bei der Konkurrenz abschreiben....Irgendwann gibts dann halt die Agentur nicht mehr
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