09.03.2020

Coronavirus

Blick ordnet per sofort Homeoffice an

Rund die Hälfte der Redaktion arbeitet seit Montag von zuhause aus. «Wir wollen die Mitarbeitenden auch weiterhin vor der Möglichkeit einer Ansteckung schützen», begründet Ringier diese Massnahme.
Coronavirus: Blick ordnet per sofort Homeoffice an
Wegen dem Coronavirus: Die meisten Arbeitsplätze im Blick-Newsroom an der Dufourstrasse bleiben leer. (Archivbild von 2014: Keystone/Dominik Baur)
von Edith Hollenstein

Alle Journalistinnen und Journalisten der Blick-Gruppe, die nicht zwangsläufig vor Ort sein müssen, arbeiten seit heute bis auf Weiteres im angeordneten Homeoffice. Ringier-Sprecher Mike Pelzer bestätigt am Montagmittag eine entsprechende Information gegenüber persoenlich.com. Stand heute sei davon rund die Hälfte der Redaktion betroffen. Von der jeweiligen Tagesplanung ausgehend könne dieser Anteil variieren.

«Es ist uns ein zentrales Anliegen, unsere Mitarbeitenden auch weiterhin vor der Möglichkeit einer Ansteckung zu schützen – sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem Arbeitsweg. Wir orientieren uns damit an den neuen Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit. Mit dieser proaktiven Präventionsmassnahme reduzieren wir zudem die Wahrscheinlichkeit allfälliger Quarantänen, die aus meist harmlosen Verdachtsfällen resultieren und die betreffenden Mitarbeitenden zusätzlich verunsichern», so Pelzer. Eine bestätigte Corona-Infektion auf der Redaktion gebe es aktuell nicht.

Laut Pelzer wird die publizistische Ebene von dieser Massnahme nicht tangiert. «Es herrscht nach wie vor Normalbetrieb; Artikel oder Formate fallen keine aus», sagt er.



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