03.06.2014

klipp+klang

Blickt auf ein positives Jahr 2013 zurück

Der Ausbau der Kursangebote für Kinder und Jugendliche ist auf gutem Weg.

Die Radioschule klipp+klang blickt auf ein positives Jahr 2013 zurück. Die Ziele der Strategieperiode konnten in Sachen Wachstum und Marktpositionierung umgesetzt werden, heisst es in der Mitteilung. Die Schule präsentiert sich heute mit drei Bereichen: Radio Aus- und Weiterbildung, Radioprojekte für Kinder und Jugendliche im schulischen und ausserschulischen Bereich sowie Empowerment-Projekte für die Radioarbeit mit Menschen mit erschwertem Zugang zu Öffentlichkeit.

Vor bald 20 Jahren als Verbandsschule der Union nicht-kommerzorientierten Lokalradios Unikom gegründet, ist die Radioschule klipp+klang heute eine breit aufgestellte Bildungsstätte in Sachen Radioarbeit für Einsteiger und für Profis. In der Radio Aus- und Weiterbildung arbeitet sie zusammen mit unterschiedlichen Privatradios, mit Hochschulen und mit dem MAZ, mit dem sie den einjährigen Lehrgang Radio in Kooperation durchführt, dessen zweiter Durchgang im September startet. Neben dem Ausbau der Angebote für professionelle Radioschaffende ist der Grundkurs Radiojournalismus für die in der Unikom organisierten Gemeinschaftsradios nach wie vor ein zentrales Anliegen der Schule. Hier haben alle an Radio interessierten Menschen die Möglichkeit, sich mit dem Medium vertraut zu machen.

Projektkurse für Jugendliche 
Der Ausbau der Kursangebote für Kinder und Jugendliche sowohl in der deutschen wie auch in der französischen Schweiz sei auf gutem Weg, heisst es weiter. Insbesondere mit den zweisprachigen Angeboten werde hier Neuland beschritten. Intensiviert werden soll 2014 in diesem Zusammenhang der Ausbau des im Herbst 2013 gestarteten Projekts "Radio c’est radio".

Bei den Empowerment-Projekten hat vor allem Radio loco-motivo von sich reden gemacht: In dieser Redaktion gestalten psychiatrieerfahrene und -betroffene Menschen gemeinsam Radiosendungen zu Themen, die ihnen ein Anliegen sind. Zu hören alle vier Wochen auf Radio Bern RaBe.

Auch die Radiosendungen zum Themenfeld Berufsinteressen und Arbeitsfindung, die im Bildungs- und Arbeitsintegrationskurs Vitamin B entstehen, der vorwiegend von Menschen mit Fluchthintergrund besucht wird, finden ein interessiertes Publikum. Sie werden jeweils bei Kursende auf Radio Stadtfilter Winterthur begleitet von einer Hörlounge ausgestrahlt.

Ebenfalls sehr eindrücklich sind die Produktionen von Happy Radio: In Kooperation mit den Bildungsklubs von Pro Infirmis Zürich und insieme Aargau finden Raidokurse für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen statt. Auch diese Sendungen werden von Hörlounges begleitet und je nach Kursort auf Radio Kanal K in Aarau oder auf Radio LoRa in Zürich ausgestrahlt.

Ausgeglichene Jahresrechnung 
Die Jahresrechnung 2013 schliesst bei einem Umsatz von rund 850‘000 Franken ausgeglichen (+290 Franken) ab. Dank zusätzlichen Unterstützungsbeiträgen des Bakom konnte klipp+klang allen Ausbildungsansprüchen der Partnerradios und Projektkursen gerecht werden.

Die Nachfrage ist auch im vergangenen Jahr wiederum deutlich gestiegen. 2013 wurden in 157 Kursen über 2200 Personenkurstage absolviert (+374). Alle Projekte werden von der öffentlichen Hand, von Stiftungen, Institutionen und Privatpersonen unterstützt.

Zusätzliche Ressourcen sind zurzeit auch für die Organisationsentwicklung gefragt: Die Strukturen müssen dem Wachstum angepasst werden. Dass sie schlank bleiben werden entspricht dem Credo der Schule genauso wie dem Budget. Das Stichwort für die nächsten drei Jahre heisst Konsolidierung. Zudem hat die Mitgliederversammlung einer Erweiterung des Vorstand zugestimmt: Neben den traditionellen Vertretungen von Unikom-Radios und Kursleitenden soll hier vermehr auch Knowhow aus den neuen Bereichen der Schule Platz finden. (pd)


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