22.11.2003

Presse-GAV

Comedia prüft Kampfmassnahmen

Verband Schweizer Presse will Mindestlöhne senken.

Die Mediengewerkschaft comedia will eine Sekung der Mindestlöhne der Journalistinnen und Journalisten um 3.5 Prozent nicht akzeptieren. Sollten die Verleger bei den Verhandlungen für einen neuen GAV darauf beharren, will sie Kampfmassnahmen prüfen.

Mit grossem Ärger hätten die Delegierten des Sektors Presse der comedia die Forderung des Verbandes Schweizer Presse nach einer Senkung der im "Presse-GAV 2000" festgeschriebenen Mindestlöhne zur Kenntnis genommen, schreibt die Gewerkschaft in einem Communiqué. Der Sektor Presse traf sich am Samstag in Zürich zu seiner jährlichen Versammlung. Die Delegierten sind gemäss Communiqué einstimmig der Meinung, dass es sich hierbei um eine Provokation handelt, die sie mit Blick auf die nächstes Jahr anstehenden Verhandlungen um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) nicht hinzunehmen bereit sind. Aus diesem Grund überlege sich die Gewerkschaft schon heute Kampfmassnahmen.


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