30.05.2019

SRF

Deshalb ging bei «10vor10» das Licht aus

Statt der Schaltung ins «Eco»-Studio ist am Montag die Schlusssequenz eingespielt worden. Susanne Wille bezeichnete dies im Anschluss an die Sendung auf Twitter als «technische Panne». Was hinter den Kulissen wirklich passiert ist.
SRF: Deshalb ging bei «10vor10» das Licht aus
Da war plötzlich Schluss: Von Reto Lipps Teaser auf seine Sendung «Eco» war am Montagabend nichts mehr zu hören. (Bild: Screenshot SRF)

«Das wars. Nach ‹Meteo› folgt hier das Wirtschaftsmagazin ‹Eco›. Was sind die Themen bei euch, Reto Lipp?», so die letzten Worte von Moderatorin Susanne Wille in der Sendung «10vor10» vom Montagabend. Lipp konnte darauf keine Antwort mehr geben. Stattdessen folgte das Schlusssignet der Sendung, die Kamera schwenkte weg und das Licht im Studio ging aus:


Nur wenige Minuten nach der Sendung meldete sich Wille per Twitter zu Wort. «Huch. Da war die Sendung plötzlich schon fertig. Ich aber eigentlich noch nicht.» Sie entschuldigte sich «für die technische Panne» und lieferte «das Adieu» per Video nach:


War es wirklich eine «technische Panne»? Oder doch eher «menschliches Versagen»? «Die genaue Pannenanalyse ergab später: In der Regie wurde der falsche Knopf gedrückt, so dass die Kamera für die Schlusssequenz zu früh gestartet worden ist», so Carmen Salvadori, Leiterin Media Desk bei SRF, auf Anfrage von persoenlich.com.

Unbeantwortet bleibt jedoch die Frage, die ein Twitter-User am Montagabend in den Raum stellte: Hatte der Regisseur etwas gegen Reto Lipp oder konnte er einfach das Feierabendbier kaum erwarten?


Übrigens: Auch der Einblender ganz am Schluss, der deklariert, wer für die Leitung, Redaktion und Regie verantworlich war, fehlte am Montag.


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