Das Preisgremium setzt sich neu zusammen aus: Can Dündar, ehemaliger Chefredaktor der türkischen Zeitung Cumhuriyet, der nach einer Verurteilung wegen Spionage im Exil in Berlin lebt. Sheila Coronel, Gründerin des Philippine Center for Investigative Journalism und Professorin an der Columbia University in New York. Peter Hessler, Autor und Redaktor beim New Yorker, der mehrere Bücher über China verfasst hat und heute in Colorado lebt. Ramita Navai, Journalistin und Dokumentarfilmerin aus London, bekannt für ihr Buch «City of Lies» über Teheran. Kamel Daoud, algerisch-französischer Schriftsteller und ehemaliger Journalist bei Le Quotidien d’Oran, der 2024 den Prix Goncourt für seinen Roman «Houris» erhielt. Und Dinesh Balliah, Direktorin des Wits Centre for Journalism in Johannesburg.
Die bisherige Hauptjury des True Story Award tritt nach sieben Jahren zurück. Rania Abouzeid, Jon Lee Anderson, Nuruddin Farah, Leila Guerriero, Xiaolu Guo, Patrick de Saint-Exupéry und Nicola Steiner übten die Funktion seit der ersten Ausgabe des internationalen Journalismuspreises 2019 aus.
Gemäss einer Medienmitteilung des Festivals bleiben die sieben bisherigen der Stiftung in anderen Funktionen erhalten, etwa am jährlichen Festival in Bern. Weshalb sich die Jury künftig auf sechs statt sieben Mitglieder stützt, lässt die Mitteilung offen. Die Jury hatte aus 36 von einer internationalen Vorjury nominierten Texten die Gewinnerinnen oder die Gewinner in den drei Kategorien Research, Storytelling, Impact bestimmt.
Die Ausschreibung für den True Story Award 2027 beginnt am 22. September 2026. Die Preisverleihung findet am Freitag, 4. Juni 2027, in Bern statt. (pd/nil)

