Im aktuellen persoenlich.com-Podcast diskutieren Verleger Matthias Ackeret und Medienredaktor Nick Lüthi die neuesten Wemf-Leserzahlen für Schweizer Printmedien. Die Zahlen zeigen, dass die grossen abonnierten Tageszeitungen ihre Print-Leserschaft überraschend stabilisieren konnten, während die Gratiszeitung 20 Minuten ein Minus von 4 Prozent verzeichnet.
Bei den Magazinen gibt es signifikante Einbrüche: Die Schweizer Familie verliert 17 Prozent ihrer Leserschaft, während die GlücksPost 10 Prozent einbüsst. Zu den Gewinnern zählt das Finanzmagazin Swissquote mit einem Plus von 17 Prozent.
Zudem thematisieren Matthias Ackeret und Nick Lüthi die Medienförderung in der Schweiz und die Kontroverse um die Verteilung der Subventionen zwischen Gross- und Kleinverlegern innerhalb des Verbands Schweizer Medien VSM. «Ein Teil profitiert, ein Teil nicht», hält Ackeret fest.
Ein weiteres Thema ist die Einstellung von Radio Liechtenstein, das nach einer Volksabstimmung privatisiert werden sollte, aber zu wenig Zeit erhielt für den Übergang zu einer neuen Rechtsform.
Abschliessend diskutieren sie die Folgen der UKW-Abschaltung der SRG-Sender, die zu erheblichen Hörverlusten geführt hat – besonders im Tessin und der Romandie, wo ausländische Sender als Alternative dienen.
Die neueste Podcastfolge wurde am Dienstag in den Redaktionsräumen der persönlich Verlags AG in Zürich-Wiedikon aufgezeichnet. Der persoenlich.com-Podcast erscheint wöchentlich immer am Dienstag und ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcastplattformen – wie Spotify, Google Podcast und Apple Podcast – verfügbar. In Zweierkonstellation diskutiert die Redaktion über aktuelle Themen und Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. (red)
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09.04.2025 08:44 Uhr

