27.05.2015

NZZ

Ein Werkzeugkasten für Jugendliche

Erstmals erscheint am Samstag die Jugendzeitung "NZZ Toolbox".
NZZ: Ein Werkzeugkasten für Jugendliche

Nach NZZ.at, "NZZ Geschichte" und "NZZ Selekt" lanciert das Medienhaus am Samstag das vierte Produkt im laufenden Jahr: "NZZ Toolbox" heisst die Jugendzeitung laut Medienmitteilung. Mindestens viermal im Jahr soll das Magazin künftig der Samstagsausgabe der "Neuen Zürcher Zeitung" beigelegt werden. Damit bringt die NZZ-Gruppe ein journalistisches Format auf den Markt, das spezifisch auf die Bedürfnisse von Jugendlichen zugeschnitten ist. Genau genommen an die Bedürfnisse der Zielgruppe von "15- bis 19-Jährigen". Diese sollen so an die "NZZ-Welt herangeführt werden", wie es in der Mitteilung heisst.

Um mit den Themen möglichst nah bei den Jugendlichen zu sein, setzt die NZZ auf Macher, "die mehrheitlich nicht älter als 20 Jahre sind". So wurde die Zeitung von Anfang an zusammen mit Jugendlichen entwickelt. Diese brachten sich laut Mitteilung sowohl bei der Themensetzung als auch bei der Entwicklung des Layouts ein.

"Als wir die Idee für eine Jugendzeitung hatten, war uns klar, dass wir ein solches Projekt nur in enger Zusammenarbeit mit Jugendlichen realisieren konnten. In verschiedenen Workshops haben wir erfahren, wie junge Leser das Informationsangebot wahrnehmen. Wir stellten fest, dass sie an Ereignissen, die die Welt bewegen, durchaus interessiert sind. Allerdings sind sie vor allem mit Medien konfrontiert, die Themen unangemessen vereinfachen oder ihnen schlicht keinen Zugang gewähren", sagt Ronald Schenkel, Leiter Future Audience bei der NZZ.

Bestehende publizistische Angebote sind jungen Lesern zu wenig übersichtlich und setzen oft zu viel Wissen voraus. Als eine Art Werkzeugkasten wolle "NZZ Toolbox" seine Leser mit den erforderlichen Informationen ausrüstet, damit sie bei wichtigen Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Ökologie, Gesellschaft und Kultur mitreden und diese weiterverfolgen können. Jede Ausgabe sei deshalb einem Schwerpunktthema gewidmet. Die Redaktion erkläre die wichtigsten Begriffe, Hintergründe und Akteure dazu und bereitet das Thema mit zielgruppenrelevanten Fragestellungen journalistisch auf.

Die erste Ausgabe der neuen Jugendbeilage ist dem Thema Big Data gewidmet. "Die jugendlichen Journalistinen haben dafür mit offenem Blick die verschiedenen Facetten von Big Data beleuchtet", schreibt die NZZ. Erfahrene NZZ-Redakteure hätten sie bei der Recherche und der Umsetzung der Beiträge begleitet und unterstützt.

Das Layout von "NZZ Toolbox" ist bewusst schlicht gewählt und besticht durch eine klare Leserführung und aussagekräftige Bilder. Die frische Gestaltung hat das Grafikdesignerinnenduo Völlm + Walthert in Zusammenarbeit mit Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren entwickelt. Aufgrund einer exklusiven Partnerschaft mit der Stiftung des Zürcher Bankenverbands ist "NZZ Toolbox" werbefrei.

Nach Erfahrungen der NZZ lesen Jugendliche Printerzeugnisse, wenn diese verfügbar seien. Deswegen erscheine "NZZ Toolbox" als Print-Beilage der Samstagsausgabe der "Neuen Zürcher Zeitung" und werde so am Wochenende der ganzen Familie zugänglich sein. Das E-Paper ist zudem als Download auf der Plattform CYP.ch für Lernende aus der Bankenbranche erhältlich.

Ein direkter Austausch zu aktuellen und künftigen Themen findet auch auf diversen Social-Media-Plattformen (facebook.com/nzztoolbox und instagram.com/nzztoolbox) statt und in einer Whatsapp-Gruppe "NZZ Toolbox" (079 193 93 79 auf dem Smartphone speichern und die Meldung "Start" schicken). (pd)

Bilder: zVg.



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