07.04.2019

NZZ Mediengruppe

Etienne Jornod im Amt bestätigt

Auch Verwaltungsrats-Vizepräsident Christoph Schmid und Verwaltungsrat Bernd Kundrun sind an der Generalversammlung wiedergewählt worden.
NZZ Mediengruppe: Etienne Jornod im Amt bestätigt
Wurden an der GV wiedergewählt (v.l.): Etienne Jornod, Christoph Schmid und Bernd Kundrun. (Bilder: NZZ)

Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod eröffnete am Samstag in der Samsung Hall in Stettbach die 151. Generalversammlung der AG für die Neue Zürcher Zeitung. Es war die erste seit der Lancierung von CH Media. «Wir setzen auch in Zukunft auf unser Kerngeschäft: Die Publizistik», sagte er in seiner Rede. «Unser Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft: Nur gute Inhalte alleine genügen nicht.»

CEO Felix Graf eröffnete anschliessend den offiziellen Teil der GV, wie es auf dem offiziellen NZZ-Twitteraccount heisst. Er sprach über das Marktumfeld, die Finanzen, die geschärfte Strategie der NZZ und Prioritäten für 2019. Dazu gehören Kundenwachstum und das Verbessern der Loyalität mit neuen Angeboten und Live-Events. Graf will auch neue Zielgruppen adressieren: Mehr Junge und mehr Frauen. «Hier sehen wir Potenzial», sagte Graf bereits im November in einem persoenlich.com-Interview.


Die Anträge des Verwaltungsrates wurden mit überwiegender Mehrheit angenommen, so der Lagebericht, die Jahresrechnung, Konzernrechnung und die Verwendung des Bilanzgewinns. Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod wurde klar wiedergewählt, ebenso sein Vize Christoph Schmid und Verwaltungsrat Bernd Kundrun. Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten der beantragten Dividende von 200 Franken pro Aktie (Vorjahr: 250 Franken) zu.

Im Anschluss an die Generalversammlung trafen sich «hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft» zum Austausch, wie es in einer Mitteilung heisst. Eric Gujer, Chefredaktor der «Neuen Zürcher Zeitung», sprach sich im Rahmen seiner Ansprache für politischen Pragmatismus sowie ein selbstbewusstes, optimistisches Selbstbild der Schweiz aus. Er forderte zudem in der Innen- und Aussenpolitik eine Portion mehr Mut und Aufbruchsstimmung. (pd/cbe)

 


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