21.03.2002

Media Focus

Februar entpuppt sich als katastrophaler Werbemonat

Alle Mediengruppen bis auf Publikumszeitschriften mit zum Teil grossem Minus.

"Schlimmer geht's nimmer!", so der Kommentar von Media Focus-Geschäftsführer H.-J. Gränicher zu den Zahlen für den zweiten ausgewerteten Monat des laufenden Jahres. Total investierten die Werbeauftraggeber brutto 22.3 Mio. Franken (oder minus 7.6 Prozent) weniger in ihre kommerzielle Werbung als im Vergleichsmonat des letzten Jahres. Ausser den Publikumszeitschriften, die um 4.7 Prozent über den letzjährigen Zahlen liegen, müssen alle Mediengruppen ein z.T. grosses Minus einstecken.

Im Printbereich sind die Tageszeitungen um brutto 9.2 Mio. Franken (= minus 7.3 Prozent) hinter dem letzten Jahr zurück, die Fachzeitschriften verlieren gar 14 Prozent. Die elektronischen Medien sind alle bei den Verlierern: Das Fernsehen büsst 12 Prozent (minus 6.9 Mio. Fr.) ein; die Radiowerbung gar 17.4 Prozent, was ein Minus von 1.7 Mio. Franken bedeutet , und das Kino verliert 28.3 Prozent - dies inklusive den Zahlen von Mediapresse. Teletext muss bereits das zweite Minus im laufenden Jahr hinnehmen mit 5.6 Prozent und die Plakatwerbung verliert nach gutem Jahresbeginn 7.8 Prozent (minus 2.6 Mio. Fr.). Am schlimmsten erwischt es schon wieder die Onlinewerbung, deren Bruttoumsatz gleich um 54.9 Prozent einbrach.


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