Der Filmemacher Erich Langjahr erhält den mit 20'000 Franken dotierten Innerschweizer Kulturpreis 2002. Mit der Auszeichnung ehrt die Innerschweizer Kulturstiftung Langjahrs "herausragendes Dokumentarfilmschaffen". Laut einer Medienmitteilung vom Freitag bestechen die Werke von Erich Langjahr vor allem durch die intensive Beobachtung von Mensch und Umwelt. Geehrt wird aber auch die "ausserordentliche filmkünstlerische Gestaltung". Nach Fredi M. Murer im Jahre 1997 zeichnet die Innerschweizer Kulturstiftung erst zum zweiten Mal einen Filmschaffenden aus. Der mit 20'000 Franken dotierte Preis wird Erich Langjahr am 21. September 2002 übergeben.
Erich Langjahr wurde 1944 in Baar ZG geboren und arbeitet seit 22 Jahren als selbständiger Filmemacher in Root LU. Sein Schaffen wurde im In- und Ausland immer wieder gewürdigt. Es gelte als massgebender Beitrag zur Entwicklung des Dokumentarfilms aus der Schweiz, hält die Stiftung fest. Die Filme Langjahrs beschäftigen sich immer wieder mit der Suche nach der Identität der Menschen und ihrer Heimat. Thema sind auch die drängenden Überlebensfragen in einer von anonymer Technisierung und Globalisierung geprägten Gegenwart und Zukunft.

