Die US-Wettbewerbsbehörde könnte laut New York Times die Fusion zwischen dem Kudelski-Grosskunden EchoStar und DirecTV verhindern. Der 11.2 Mrd. Dollar schwere Deal könnte aus wettbewerbsrechlichen Gründen scheitern. Ein Entscheid des Justizministeriums liege noch nicht vor, sagte André Kudelski, der Chef des Waadländer Technologie-Konzerns, am Dienstag zum Zeitungsbericht. Es bestehe nach wie vor die Chance, dass EchoStar die Einwilligung erhalte, wenn Konzessionen gemacht würden, um wettbewerbsrechtliche Bedenken zu zerstreuen.
An seiner Prognose für 2003 ändere sich nichts, sagte Kudelski, der die Märkte vor Monatsfrist mit einer markanten Gewinnwarnung überrascht hatte. Die positiven Folgen der Fusion habe er dafür nicht berücksichtigt. Für das gesamte laufende Jahr rechnet Kudelski weiter mit einem Umsatz von 400 bis 450 Mio. Franken. Der Gewinn - ohne ausserordentliche Massnahmen - dürfte zwischen 5 und 25 Mio. Fr. liegen. Letztes Jahr war ein Gewinn von 72 Mio. Fr. erwirtschaftet worden.
Markant mehr Kunden erhofft


