23.01.2014

Ringier

Gemeinsame Sache mit Axel Springer in Ungarn

"Blikk", "Auto Bild", "Glamour" und "Geo" im Portfolio des neuen Unternehmens.

Ringier: Gemeinsame Sache mit Axel Springer in Ungarn

Ringier und Axel Springer beabsichtigen ihre Aktivitäten in Ungarn in ihr Joint Venture einzubringen. Das neue Unternehmen mit Sitz in Budapest soll unter dem Namen Ringier Axel Springer Hungary aktiv werden. Das Portfolio besteht aus der führenden Boulevardmarke "Blikk" sowie Frauenmagazinen und Lizenztiteln wie "Auto Bild", "Glamour" oder "Geo".
 


Wettbewerbsrechtliche Voraussetzung für die geplante Einbringung in das Joint Venture sei der Verkauf eines Teils des Ungarn-Portfolios von Axel Springer und Ringier, heisst es in der Mitteilung von Donnerstag. Käufer sei die VCP Capital Partners Unternehmensberatung (Vienna Capital Partners). Neben der überregionalen Tageszeitung "Népszabadság" und der Wirtschaftszeitung "Világgazdaság" erwerbe Vienna Capital Partners mehrere Regionalzeitungen sowie Sport-, Frauen- und Jugendzeitschriften.
 


Die Ringier-Druckerei Kiado Kft. wird neu dem Portfolio von Vienna Capital Partners zugesprochen.
Die Zeitungsdruckerei von Axel Springer Hungary, die Nyomda Kft. in Kecskemet, wird zu der neu entstandenen Ländergesellschaft gehören.
 CEO von Ringier Axel Springer Hungary wird Jozsef Bayer, der derzeitige CEO von Axel Springer in Ungarn. Attila Mihók, heutiger General Manager von Ringier Hungary, wird neu CEO des Portfolios von Vienna Capital Partners in Ungarn.
 


Der Vollzug der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die ungarische Wettbewerbs- und die Medienbehörde.
 (pd)


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