27.04.2002

Papier- und Chemiegruppe CPH

Gewinneinbruch bei höherem Umsatz

Papierumsatz steigend, Inlandumsatz rückläufig.

Die CPH-Gruppe (Chemie+Papier Holding AG) hat 2001 den Umsatz um 26 Prozent auf 417.5 (Vorjahr: 332.5) Mio. Franken erhöht. Der Cash-Flow sank jedoch um 5 Prozent auf 57.6 (60.6) Mio. Franken, der Reingewinn gar um 80 Prozent auf 6.7 (34) Mio. Franken. Von einem schwierigen Jahr spricht Verwaltungsratspräsident Franz-Josef Albrecht. Nach gutem Start habe sich die Abkühlung der Konjunktur bemerkbar gemacht. Unbefriedigend sei vor allem das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 23.9 (20.2) Mio. Franken mit einer enttäuschenden EBIT-Marge von 5.7 (6.1) Prozent.

Die Zunahme des Umsatzes ist vorab auf die Inbetriebnahme der neuen Papiermaschine (P4) zurückzuführen. Auf der andern Seite musste beim Papier ein Preiszerfall in Kauf genommen werden. Dazu kommen negative Währungseinflüsse des Euro und der Einbruch des US-Geschäftes im letzten Quartal. Als Folge der Grossinvestitionen stieg der Zinsaufwand auf 3.8 (0.2) Mio. Franken. Dazu kam ein Kursverlust von 3.5 Mio. Fr. auf dem Wertschriftenbestand. Schliesslich wurden Rückstellungen von 10 Mio. Fr. für die Schliessung des Schwefelsäurewerkes der CU Chemie Uetikon AG in Full AG vorgenommen. Aus diesen Gründen sei der Reingewinn von 34 Mio. Fr. auf gerade noch 6.7 Mio. Fr. eingebrochen, sagte Albrecht.

Papierumsatz steigend, Inlandumsatz rückläufig

Die Perlen-Gruppe (Papier, Verpackung) erhöhte den Umsatz um 38 Prozent auf 261.8 (190.1) Mio. Franken. Der EBIT stieg um 56 Prozent auf 21.9 (13.9) Mio. Franken. Die Uetikon-Gruppe (Chemikalien) konnte den Umsatz um 9 Prozent auf 155,7 (142.4) Mio. Fr. erhöhen, während der EBIT um 52 Prozent auf 3.6 (7.4) Mio. Fr. zurückging. Der Anteil des Papiers am Gesamtumsatz stieg auf 52 (43) Prozent. Der Inland-Umsatz ging trotz einer Zunahme von 10 Prozent auf 40 (46) Prozent zurück.

Unveränderte Dividende


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