Grund für die Umstellung ist die Ablösung der bisherigen Publishing-Systeme von der NZZ-Systemlandschaft, wie Mediensprecher Lino Bugmann auf Anfrage mitteilt. Nach dem Zusammenschluss von AZ Medien und NZZ-Regionalmedien im Jahr 2018 hatte die NZZ die meisten IT-Dienstleistungen als Managed Services für CH Media erbracht. Diese Verträge liefen Ende September aus.
Die neue Plattform umfasst neben dem Content-Management-System Livingdocs – das bereits zuvor in einer älteren Version im Einsatz war – auch PEIQ für Blattplanung, Produktion und Digital Asset Management sowie Netcetera für das Frontend der Onlineportale und Apps.
System braucht noch gewisse Feinjustierungen
«Die umfassende Systemumstellung ist termingerecht geglückt», teilt Mediensprecher Bugmann weiter mit. Einige Lösungen befänden sich jedoch noch in der Feinjustierung und erfüllten die Anforderungen daher noch nicht vollständig.
Vom neuen Produktionssystem erhofft sich das Unternehmen Einsparungen, ohne allerdings genauere Angaben über deren Umfang zu machen. Für die Leserschaft bildet die neue Plattform die Grundlage für einen moderneren Auftritt. Ende November erschienen die Zuger Zeitung und das Zofinger Tagblatt in aufgefrischtem digitalen Design. Die weiteren Newsportale und Apps der CH-Media-Zeitungstitel sollen voraussichtlich im ersten Quartal 2026 folgen.
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07.01.2026 23:05 Uhr

