Euphorisch zeigen sich die Macher der "Jungfrau Zeitung" und der "ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung". In einer Mitteilung schreibt der Verlag Gossweiler Media, dass sich die erst vor sechs Monaten lancierte Mikrozeitung "ONZ Obwalden und Nidwalden Zeitung" mit 40 Prozent zur reichweitenstärksten Zeitung der beiden Urkantone entwickelt habe. Verwiesen wird auf eine GfK-Studie zur Mediennutzung in den Marktgebieten Mikrokosmos Jungfrau sowie Mikrokosmos Obwalden und Nidwalden.
Gemäss der GfK-Studie folgt auf Platz zwei mit einer Reichweite von 38 Prozent das Kopfblatt "Neue Obwaldner Zeitung" der national ausgerichteten "Neuen Luzerner Zeitung". Die lokale Konkurrenz liege fast zehn Prozentpunkte hinter dem Leader. Die Onlineplattform der ONZ befindet sich mit 17 Prozent Reichweite hinter "zisch.ch", der Onlineplattform der beiden Unterwaldner Kopfblätter der "Neuen Luzerner Zeitung", auf Platz zwei der lokalen Informationsplattformen. Die GfK befragte 500 Personen.
Die NZZ-Mediengruppe zweifelt jedoch die Studie an und spricht von "irreführende Reichweitenzahlen". Die Zahlen würden in keiner Weise den Reichweitenzahlen der offiziellen, unabhängigen Erhebung durch das Schweizer Medienforschungs-unternehmen Wemf entsprechen. Die Mach-Basic Werte 2010-2 lauten: "Neue Nidwaldner Zeitung" 72.6 Prozent im Kanton Nidwalden, "Neue Obwaldner Zeitung" 53.9 Prozent im Kanton Obwalden, "Neue Nidwaldner und Obwaldner Zeitung" zusammen 64.1 Prozent in beiden Kantonen.

