Am 1. November lanciert Teleclub mit Teleclub Prime für seine Abonnenten nicht nur einen neuen TV-Sender, sondern auch ein neues Talkformat. In der Eigenproduktion "persönlich by Claudia Lässer" begrüsst die 36-jährige Programmleiterin jeweils am Donnerstagabend prominente Gäste aus Sport, Film, Kultur, Politik und Wirtschaft oder einfach Menschen, die beeindrucken und erzählen, was sie im Leben antreibt. "persönlich" hat sich mit Claudia Lässer unterhalten.
Frau Lässer, Sie starten am 1. November mit der neuen Talksendung "persönlich by Claudia Lässer" auf Teleclub Prime. Wodurch unterscheidet sich dieses Programm von andern Talkshows?
In meiner Talksendung "persönlich by Claudia Lässer" spreche ich in gemütlicher und authentischer Wohnzimmer-Atmosphäre mit einer spannenden Persönlichkeit und konfrontiere diese mit ihrem Image und wie sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Diverse Einspieler von Menschen auf der Strasse, die ihre Wahrnehmung dieser Persönlichkeit – wie Image, Stärken, Schwächen – wiedergeben sowie eine kurze Gesichtsanalyse durch den Gesichterleser Pietro Sassi helfen die Charakterzüge des Gastes darzustellen. "persönlich by Claudia Lässer" ist aber auch ein wertschätzender und respektvoller Talk, der den Menschen und dessen Wesenskern in den Vordergrund stellt. Dank einer vertrauensvollen Gesprächsebene zeigen sich die Persönlichkeiten dann eben auch so, wie sie wirklich sind.
Welche Gäste haben Ihnen bereits zugesagt?
Es haben bereits einige bekannte Persönlichkeiten zugesagt. So sind beispielsweise Divertimento, Sonya Kraus, Ueli Maurer, Xherdan Shakiri, Ralph Krüger, Dimitri, Hanspeter Müller Drossaart, Marco Rima sowie Jenny Elvers fix dabei. Es freut mich besonders, dass ich diese Talk-Gäste auf meinem Sofa begrüssen darf. Das zeigt auch, dass bekannte Persönlichkeiten bereits meine Art und Weise kennen, wie ich "talke".
Sie wollen einen "wertschätzenden, respektvollen Talk" machen. Was heisst das konkret?
Siehe Antwort eins!

Wie gross ist Ihre Redaktion?
Am Produktionstag sind insgesamt elf Personen im Einsatz. Die Redaktion umfasst eine Redakteurin, mich sowie ein Produzent, der ebenfalls stark inhaltlich mitdenkt.
Wie ist Ihr Studio eingerichtet?
Das "persönlich"- Studio kommt meinem eigenen Geschmack sehr nahe. Bei mir zu Hause sieht es sehr ähnlich aus. Mittelpunkt des neuen Studios bildet dabei ein bequemes weisses Ledersofa, von dem aus die Gäste einen Ausblick auf den Zürichsee haben. Diese Wohnzimmer-Atmosphäre haben wir bewusst gewählt. Denn schliesslich soll eine ganz persönliche Unterhaltung zwischen mir und dem Gast entstehen. Eigentlich so, als ob der Gast bei mir auf meiner wirklichen Couch in Hermikon sässe. Der Hauptsponsor des neuen Talkformats ist übrigens Möbel Pfister, der die Einrichtung stellte.
Wie viele Leute können momentan Teleclub empfangen?
Grundsätzlich können 950'000 Swisscom-TV-Nutzer den Teleclub empfangen, wenn sie das Abo gebucht haben. Aktuell hat Teleclub 100'000 Abonnenten. Die Talksendung "persönlich by Claudia Lässer" wird zudem ab März 2014 im Pausenprogramm der Kitag Kinos zu sehen sein.
Sie werden durch Ihren Talk das Hauptgesicht des Teleclubs. Sind damit auch noch andere Aktivitäten verbunden?
Ich bin als Programmleiterin natürlich in erster Linie mit der Umsetzung der diversen Programmthemen beschäftigt. Allein das Sportangebot umfasst über 4000 Liveübertragungen. Zudem haben wir mit dem neuen Sender Teleclub Prime auch noch einiges vor. Wir wollen noch weitere Eigenproduktionen lacieren.
Momentan absolvieren Sie zusätzlich eine Coaching-Ausbildung. Was ist Ihr Berufsziel?
Ich bin bei Teleclub angekommen und fühle mich in der Rolle der Programmleiterin und Moderatorin sehr wohl. Ich spüre grosses Vertrauen, was ich persönlich sehr schätze. Die Coaching-Ausbildung hilft mir in meiner Führungsrolle und unterstützt mich im Bereich Gesprächsführung.
Sind Sie der neue Schawinski?
Ich sehe mich nicht als der neue Schawinski. Denn rein inhaltlich gesehen macht der Vergleich wenig Sinn. Zumal sich unsere Sendungs-Konzepte stark unterscheiden. Aber das macht es auch so spannend. Ich persönlich schätze Schawinskis Arbeit sehr und das, was er in den letzten Jahren geleistet. Ich bin ein "Fan" seiner Sendung und schaue sie mir auch regelmässig an.
Interview: Matthias Ackeret

