Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter wird an der «Arena»-Debatte zur Eigenmietwert-Abstimmung am Freitag nicht teilnehmen. Stattdessen absolvierte sie bereits vor zwei Wochen einen Auftritt im «TalkTäglich» der CH-Media-Sender TeleZüri, TeleBärn und Tele 1.
Das Eidgenössische Finanzdepartement begründet die Absage gegenüber dem Tages-Anzeiger mit der «mangelnden terminlichen Verfügbarkeit» der Bundespräsidentin. Kommunikationschef Pascal Hollenstein betont, dass es sich um ein Parlamentsgeschäft handle und die Teilnahme an der «Arena» keine Gesetzmässigkeit darstelle. Keller-Sutter habe sich entschieden, neben der SRG auch private Medien zu berücksichtigen.
Laut Tages-Anzeiger war Keller-Sutter bei CH Media zuletzt fast ein «Dauergast». Nebst dem Auftritt im «TalkTäglich» gab sie Mitte August bereits ein Interview im «SommerTalk». Bei CH Media hatte es die FDP-Bundesrätin laut Tagi verhältnismässig einfach: Sie war allein mit Moderator Hugo Bigi im Studio und musste nicht direkt auf Attacken der Gegnerschaft reagieren. Das Interview dauerte rund 22 Minuten – eine «Arena» dauert knapp viermal länger.
«Arena»-Redaktionsleiterin Franziska Egli bedauert die Absage, bestätigt aber eine geplante Rückkehr Keller-Sutters im November zur Abstimmung über die Erbschaftssteuer-Initiative der Juso. Die Bundespräsidentin hatte zuletzt im Januar einen Auftritt im SRF-Studio in Zürich-Leutschenbach. (cbe)
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12.09.2025 08:53 Uhr
12.09.2025 08:24 Uhr

