Das Schaffhauser Fernsehen (SHf) existiert seit über 30 Jahren und verzeichnet trotz stetig wachsender Zuschauerzahlen massive finanzielle Probleme. Wie die Schaffhauser Nachrichten schreiben, schalten jeden Abend knapp 30'000 Menschen ein – zu Spitzenzeiten sogar 50'000. Dennoch schreibt der Sender Jahr für Jahr rote Zahlen.
Das Hauptproblem ist eine doppelte Einnahmenlücke: Der Werbemarkt bricht ein, und anders als andere Regionalsender erhält das SHf keine Gebührengelder der SRG.
«Die Situation wird leider immer dramatischer», wird Geschäftsführer Marcel Fischer in der Zeitung zitiert. Alle Sparmöglichkeiten seien ausgereizt.
Als Rettungsmassnahme sucht der Sender nun Gönnerinnen und Gönner. Für 5000 Franken gibt es ein Gönnerpaket mit Sendezeit, Werbetafel und weiteren Leistungen. Bereits rund zehn solcher Gönnerschaften würden laut Fischer einen Unterschied machen. Scheitert die Rettungsaktion, droht dem Sender das endgültige Aus. (nil)

