Der Publizist Lukas Niederberger wird neuer Redaktor bei der Zeitschrift "aufbruch". Niederberger wird ab November zusammen mit dem bisherigen Redaktor Wolf Südbeck-Baur für das Heft für Religion und Gesellschaft verantwortlich sein. Der 46-jährige Niederberger bleibt Zentralredaktor des Kantonalen Pfarreiblattes Luzern, wie "aufbruch" am Donnerstag mitteilte. Der ehemalige Jesuitenpater war langjähriger Direktor der Bildungsinstitution Lassalle-Haus Bad Schönbrunn.
Das Magazin "aufbruch" wolle mit Niederberger verstärkt Impulse für spirituelle Aufbrüche und für eine kritische, über die Ränder der Glaubensgemeinschaften hinausblickende Religiosität geben, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Zeitschrift erscheint achtmal jährlich und hat knapp 6000 zahlende Abonnenten. Sie entstand 1988 aus den Auseinandersetzungen um den Churer Bischof Wolfgang Haas und vertrat zunächst die Katholikinnen und Katholiken, die zum Aufbruch in ihrer Kirche bereit waren. Im Untertitel bezeichnet sich "aufbruch" heute als "unabhängige Zeitschrift für Religion und Gesellschaft". (sda)

