07.04.2026

Marc Walder

«Marc hat das nicht so negativ gemeint»

Der Ringier-CEO legt in einem Interview eine düstere Prognose für den digitalen Journalismus dar und provoziert damit eine Diskussion. Auch Matthias Ackeret und Sandra Porchet sprechen darüber im persoenlich.com-Podcast.
Marc Walder: «Marc hat das nicht so negativ gemeint»
Fatalismus oder realistische Einschätzung? Marc Walders Prognose sorgt für Diskussionen. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)

Gemäss Marc Walder, CEO von Ringier, werden nur vier Digitalmarken in der Schweizer Medienlandschaft langfristig überleben: Blick, 20 Minuten, NZZ und die SRG, weil sie subventioniert ist. Die Prognose gibt viel zu reden und hat Patrick Müller, Chefredaktor der CH-Media-Zeitungen, zu einer Replik veranlasst (persoenlich.com berichtete). Den Fatalismus der Aussage findet Redaktorin Sandra Porchet im Podcast irritierend. Verleger Matthias Ackeret ordnet ein: «Es ist eine realistische Einschätzung aus seiner Position». Ackeret sieht auch einen Hoffnungsschimmer. 

In der Rubrik Good News/Bad News sprechen Ackeret und Porchet über die TV-Konzession für die Region Berner Jura, Biel und Seeland, die nach zwei Jahren Streit nun Canal B definitiv erhält, sowie über einen 10-jährigen Geburtstag und das Ende von «Zivadiliring».  

Die neueste Podcastfolge wurde am Dienstag in den Redaktionsräumen der persönlich Verlags AG in Zürich-Wiedikon aufgezeichnet. Der persoenlich.com-Podcast erscheint immer am Dienstag und ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcastplattformen – wie Spotify oder Apple Podcast – verfügbar. In Zweierkonstellation diskutiert die Redaktion über aktuelle Themen und Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. (spo)


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