27.11.2013

Journalist des Jahres

Markus Gilli ruft zu seiner Wahl auf

Auch Peter Hossli vom "Blick", Simone Rau vom "Tagi" und Hansueli Schöchli von der "NZZ" stehen u.a. zur Wahl.
Journalist des Jahres: Markus Gilli ruft zu seiner Wahl auf

Wer wird dieses Jahr "Journalist des Jahres" und damit Peer Teuwsen beerben, der den Titel aktuell noch innehat? Seit die Liste mit den Nominierten kursiert, bestimmt diese Frage die Diskussionen auf den Redaktionen. So zum Beispiel bei Tele Zürich: "Vorfreude herrscht! Ich bin als Journalist des Jahres nominiert", twitterte Chefredaktor Markus Gilli am Montag im Jubelton und forderte seine Follower sogleich auf, für ihn abzustimmen. Dazu verlinkte er die Website des "Schweizer Journalisten“, auf der sich Journalisten zur Stimmabgabe registrieren können.

 

 

Jury wählt Vorschläge aus
So viel Entschlossenheit sich selber zur Wahl anzupreisen, legen aber nur wenige der Nominierten an den Tag. Ob sich diese offensive Strategie tatsächlich lohnt, und wer sich dann tatsächlich über den Titel freuen kann, wird nächste Woche klar. Noch bis am Montag läuft das Voting. Bisher hätten rund 1'000 Teilnehmer gewählt, sagt Markus Wiegand auf Anfrage von persoenlich.com. Der für die Wahl verantwortliche Chefredaktor des Medien-Magazins "Schweizer Journalist" sammelt jedes Jahr bei Lesern, Chefredaktoren, Vorjahressiegern und anderen Branchenprofis Vorschläge von möglichen Kandidaten. "Das ist ziemlich breit angelegt", findet Wiegand. Aus dieser Sammlung von Namen wähle dann die Jury – bestehend aus Margrit Sprecher, Sylvia Egli von Matt, Toni Zwyssig, Peer Teuwsen und Wiegand selbst – die Vorschläge aus.

Branche wählt, nicht das Publikum
In diesem Jahr sind es dreizehn Journalisten, die zur Wahl der/des "Journalist/in des Jahres" stehen. Es sind dies: Markus Gilli, Sylke Gruhnwald, Lukas Hässig, Peter Hossli, Kurt Marti, Andrea Pfalzgraf, Daniel Puntas Bernet, Simone Rau, Ludovic Rocchi, Ulrich Schmid, Hansueli Schöchli, Franziska Streun und Karin Wenger.

Wer abstimmen möchte, kann unter: schweizer-journalist.ch eine Einladung anfordern. "Das Ganze soll allerdings eine Wahl aus der Branche sein. Wer mitstimmen will, muss also momentan in der Kommunikationsbranche arbeiten – oder gearbeitet haben", so Wiegand. (eh/as)

 



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