Die 13. Goldbach Mediarena lockte die Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche zahlreich ins Zürcher Kaufleuten. Unter dem diesjährigen Motto "The Future is so yesterday" lud Goldbach-CEO Michi Frank Referenten aus dem In- und Ausland ein - darunter Medienpionier Roger Schawinski und Bestsellerautorin Anitra Eggler- , ihr Bild davon zu zeichnen, welche Trends sich in Medien, Werbung, Marketing und Management durchsetzen oder morgen vielleicht schon wieder total von Gestern sind.
Der von Journalist und Rhetoriktrainer Dani Nieth moderierte Anlass sei ein Pflichtermin für all diejenigen, die am Puls der Zeit sein, und nicht Gefahr laufen wollen "so yesterday" zu sein, schreibt Goldbach in einer Medienmitteilung.
Schawinski über das Radio heute und "yesterday"
Jan Wendt von NetRange MMH, einem Pionier im Bereich Connected-TV, startete die Reihe der Referate mit dem Thema "Linear-TV is so yesterday, es lebe das Linear-TV".
Dr. Thomas Schwetje, Direktionsmitglied und Marketingleiter Coop sprach über das Thema "TV-Werbung ist so yesterday". Er zeigte den Weg auf, den Coop in der TV-Werbung seit dem Coop Studio der 70er-Jahre gegangen ist.
Der Beitrag von Radio- und Medienpionier Roger Schawinski stand unter dem Titel: "Stand alone radios are so yesterday". Er erinnerte an seine Anfänge vor 35 Jahren mit Radio 24, als das Radioangebot noch viel kleiner war - handwerklich aber, das betonte er, habe sich das Radiomachen seither kaum verändert.
Der bekannte Futurist Gerd Leonhard fragte unter dem Titel "The future of media and marketing between Big Data and Artificial Intelligence": "humans are so yesterday?" Anschliessend zeigte er auf, vor welche “wicked problems” uns die Interaktion zwischen Mensch und Maschinen in Zukunft stellen wird.
Anitra Eggler hielt Anwesenden den Spiegel vor
Anitra Eggler bezeichnet sich selber als Digital-Therapeutin aus Liebe zum Web sowie Bestseller-Autorin aus Schreibleidenschaft. Sie begeisterte laut Mitteilung die Zuhörer als mitreissende Rednerin, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Sie verschaffte gestressten Arbeitsameisen mit ihrem Beitrag "Management by E-Mail is so yesterday" Erleichterung, denn, so ihre These: "E-Mail macht dumm, krank und arm“ und "Nur Sklaven sind ständig erreichbar“. Sie hielt den Anwesenden den Spiegel vor und zeigte auf, dass wir uns von den schieren Möglichkeiten der Technologie verführen und leiten lassen, anstatt sie in unserem Sinn zu nutzen.
Das Schlussreferat gehörte dem Duo Christiane Fimpel und Phil Binkert, beide Inhaber von 3D-Model. Die Ideenbeschleunigerin und der Form- sowie Objektexperte widmeten sich handfesten Themen: "The next industrial revolution is so yesterday". Das Referat zeigte, wo 3D-Drucker bereits heute eingesetzt werden und ermöglichte einen Blick in die Zukunft des modernen Herstellungsverfahrens: vom Ersatzteil für zu Hause bis hin zu Organen aus dem 3D-Drucker. Alles wird in Zukunft möglich sein.
Aktuelle Bildimpressionen direkt von der 13. Goldbach Mediarena finden Sie hier. (pd)

