16.11.2015

Terror in Paris

Mehrere Onlinemedien lockern die Paywall

Bei der NZZ sind Inhalte zu Paris gratis, Tagi Online hält an der Bezahlschranke fest.
Terror in Paris: Mehrere Onlinemedien lockern die Paywall

Mehrere Onlinemedien im In- und Ausland, die ihre Inhalten hinter Bezahlschranken verstecken, haben diese Regelung am Wochenende aufgrund der Terroranschläge in Paris gelockert.

"Die NYT hat die Paywall für die Berichterstattung zu Frankreich aufgehoben", schreibt ein Redaktor der Zeitung auf Twitter. Ein Kollege des britischen "Wall Street Journals" kann es ihm gleichtun. Und die "Financial Times" preist verschiedene Artikel zum Thema auf Social Media als Gratis-Content an.

Free to read: Theresa May plays down the prospect of an early parliamentary vote on military action, unless there is “a consensus to move forward”.

Posted by Financial Times on Sonntag, 15. November 2015


In der Schweiz hat auch die "Neue Zürcher Zeitung" reagiert und die Bezahlschranke für Inhalte zu Paris aufgehoben, wie Digitalchefin Anita Zielina auf Twitter verkündet.

Auf die Nachfrage eines Nutzers fügt sie an: "Es gibt Ereignisse von einer Gravitas, wo wir wollen, dass jeder Leser unsere Einordnung unabhängig von Geschäftsmodellen lesen kann. Werden wir nicht oft machen, aber Paris ist so ein Ereignis."

Bei Tagi Online, dem zweiten nationalen Onlinemedium mit Bezahlschranke, haben die Ereignisse im Nachbarland kurzfristig keinen Einfluss auf das Geschäftsmodell.

"Wir haben den Zugang zu unseren digitalen Plattformen nicht speziell freigeschaltet", sagt Tamedia-Sprecher Christoph Zimmer auf Anfrage von persoenlich.com. Er fügt an: Eine solche Freischaltung könne man sich sicher vorstellen, etwa wenn eine grosse Zahl von Lesern bei einem Ereignis in der Schweiz direkt betroffen wäre. (wid)



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