Nach vier Jahren als TV-Korrespondent für Grossbritannien und Irland kehrt Michael Gerber im Juli in die Schweiz zurück. Über seine Nachfolge auf dem Posten in London will SRF in den kommenden Wochen entscheiden, heisst es auf dem SRF-Medienportal.
«Ich bin ein neugieriger Mensch und liebe die thematische Breite: An einem Tag über eine politische Debatte zu berichten, am nächsten Tag über ein wirtschaftliches, gesellschaftliches oder kulturelles Thema», wird Gerber zitiert. «Nach mehrjährigen Einsätzen in der Romandie, in Frankreich und Grossbritannien lebe ich meine journalistische Neugier ab August in der Region Bern, Freiburg und Wallis aus.»
Gerber arbeitet seit 2003 für SRF. Zunächst war er für das Nachrichtenmagazin «10 vor 10» tätig. Ab 2007 berichtete er während vier Jahren als Korrespondent aus der Westschweiz, danach von 2011 bis 2017 als TV-Korrespondent aus Frankreich.
Nach seiner Rückkehr in die Schweiz übernahm er Aufgaben als Redaktor und Koordinator Aktualität sowie als stellvertretender Redaktionsleiter der TV-Auslandredaktion. Zudem produzierte er mehrere Serien für «10 vor 10» und SRF News Digital.
Im Jahr 2021 verantwortete Gerber die TV-Berichterstattung zu den deutschen Bundestagswahlen. Als Sonderkorrespondent berichtete er zudem von der Weltklimakonferenz in Glasgow. Seit 2022 ist er TV-Korrespondent von SRF für Grossbritannien und Irland.
Gerber absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Primar- und Oberstufenlehrer. Anschliessend studierte er Geschichte, Politikwissenschaft sowie Journalistik und Kommunikation an den Universitäten Bern und Freiburg und schloss mit einem Master ab. (pd/cbe)