Zum Start des Verlegerkongresses in Interlaken zeichnet das Branchenmagazin "Schweizer Journalist" Michael Ringier als Verleger des Jahres aus.
"Michael Ringier formte aus einem Schweizer Verlag ein Medienhaus, das heute in 14 Ländern mehr als 120 Zeitungen und Zeitschriften herausgibt, Druckereien besitzt sowie diverse Radio- und Fernsehkanäle und mehr als 80 Web- und Mobile-Plattformen betreibt. Er kann eine Lebensleistung für den Journalismus vorweisen", begründet "Journalist"-Verleger Johann Oberauer die Wahl in der Medienmitteilung. Zudem habe Ringier auch im engen Markt der Schweiz immer wieder neue Titel gegründet und innovative Akzente gesetzt.
Michael Ringier ist zusammen mit seinen Schwestern Annette Ringier und Evelyn Lingg-Ringier Inhaber des Verlagshauses Ringier. Er absolvierte 1974/75 den ersten Lehrgang der Ringier Journalistenschule und absolvierte zwischen 1973 und 1976 eine Ausbildung als Journalist bei der Münchner "Abendzeitung". Danach arbeitete er bei verschiedenen Zeitungen und Magazinen in der Schweiz und in Deutschland (u. a. beim "Stern" und dem Wirtschaftsmagazin "Impulse"). 1983 wechselte er in die Unternehmensleitung von Ringier und wurde zwei Jahre später Direktionspräsident. Seit 2003 ist er Präsident des Verwaltungsrates.
Wertvollen gesellschaftlichen Beitrag
Die Jury setzte sich zusammen aus: Marco de Stoppani (Ex-NZZ-Verlagsdirektor), Maili Wolf (Maili Wolf Consulting, Ex-Ringier- und Ex-Tamedia-Managerin), Norbert Neininger (Verleger des Jahres 2013, Chefredaktor der "Schaffhauser Nachrichten" und Unternehmensleiter und VR-Präsident der Meier + Cie), Karl Vögeli (Vögeli Medienconsulting, ehemaliger Leiter der Coop-Presse), Johann Oberauer ("Journalist"-Verleger) und Markus Wiegand ("Journalist"-Chefredaktor).
Die Auszeichnung wird jährlich im Umfeld des Schweizer Verlegerkongresses an einen Verleger oder an einen Medienmanager vergeben, der durch seine Tätigkeit den Boden für Journalismus fördert und damit zugleich einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag leistet.
Die bisher Geehrten waren: 2013 Norbert Neininger ("Schaffhauser Nachrichten"), 2012 Christoph Bauer (AZ Medien) 2011 Albert Polo Stäheli (NZZ-Gruppe), 2010 Valérie Boagno ("Le Temps"), 2009 Pietro Supino und Martin Kall (Tamedia), 2008 Ralph Büchi (Springer), 2007 Théo Bouchat (Edipresse), 2006 Peter Wanner (AZ Medien). (pd)
Bild: Ringier

