Ab 2015 soll der "Spiegel" bereits am Samstag erscheinen (persoenlich.com berichtete). Dazu ist ein schnellerer Druck nötig, weshalb das Nachrichtenmagazin den Ende 2014 auslaufenden Vertrag mit dem Druckereiunternehmen Prinovis nicht verlängert hat, wie das "Handelsblatt" berichtet. Der "Spiegel" druckt seit 1990 beim Joint Venture der deutschen Verlage Gruner + Jahr und Axel Springer.
Das Magazin soll zukünftig im schnelleren Offset- statt im Tiefdruckverfahren hergestellt werden. Im Rennen für den neuen Druckauftrag sind laut "Handelsblatt" Druckereien in Süd- und Mitteldeutschland, darunter ein Tochterunternehmen des Bertelsmann-Konzerns. Der Auftrag ist laut Brancheninsidern pro Jahr 20 bis 25 Millionen Euro wert. (lmy)

