29.05.2017

SRF

Neue Sonntagssendung zum Mitreden

Mit «Arena/Reporter» will das Schweizer Radio und Fernsehen die gesellschaftliche Debatte stärken. Das neue Moderatorenduo heisst Jonas Projer und Christa Rigozzi.
SRF: Neue Sonntagssendung zum Mitreden
Moderieren gemeinsam: Jonas Projer und Christa Rigozzi. (Bild: SRF)

Berührende Geschichten, spannend debattiert – das ist die neue Sonntagssendung «Arena/Reporter». Wer hat sich im Kino schon mal mit Freunden auf einen Film eingelassen und nach dem Abspann gemeinsam darüber diskutiert? Genau dieses Erlebnis ermöglicht «Arena/Reporter»: Nach einem «Reporter» diskutieren Gäste über den Film, zusammen mit Protagonisten aus dem «Reporter» und dem Fernsehpublikum zu Hause, wie SRF mitteilt.

Durch die neue Sendung am Sonntagabend führen Jonas Projer und Christa Rigozzi. Sie begrüssen das Publikum mit einem Auftakt aus dem «Arena»-Studio, um dann sogleich zum «Reporter»-Film überzuleiten, der in das Thema des Abends einführt. Anschliessend folgt die Debatte. Geleitet wird sie von Projer, Rigozzi bringt immer wieder Meinungen, Geschichten und Fragen des Publikums mitein.

SRF strahlt «Arena/Reporter» bis Ende 2017 dreimal an einem Sonntagabend aus, in der Folge sind vier Ausgaben pro Jahr geplant. Den Auftakt macht die Sendung vom 11. Juni 2017 um 21.40 Uhr auf SRF 1.

«Die perfekte Besetzung»

«Politik ist nicht nur Bundesbern, Politik ist überall. Wir zeigen Geschichten und Schicksale aus dem Leben und diskutieren darüber. Live mit dabei sind auch die Fernsehzuschauer. Sie bringen per Telefon und soziale Medien ihre eigenen Geschichten ein», wird Redaktionsleiter Jonas Projer in der Mitteilung zitiert.

Zur Ko-Moderation mit Christa Rigozzi sagt er: «Christa hat Intelligenz, Witz und Charme. Sie ist die perfekte Besetzung, um die Anliegen des Publikums in die Debatte einzubringen und die Politiker immer wieder mit dem realen Leben zu konfrontieren.» Rigozzi freut sich auf die «neue Herausforderung». An der Aufgabe reize sie vor allem der Austausch mit dem Publikum. «Bei meiner Arbeit bin ich in der ganzen Schweiz unterwegs und treffe täglich Menschen, die sich für Politik interessieren und die mitreden wollen. Ihnen möchte ich in der Sendung eine Stimme geben», sagt sie. (pd/lom)



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Kommentare

  • Martina Müller, 29.05.2017 16:08 Uhr
    Noch vor ein paar Jahren wäre es verpöhnt gewesen, wenn ein Showbuissler in seriösen, politischen Sendungen teilgenommen hätte. Schon nur für die mediale Vermarktung ist sowas doch kontraproduktiv. Für mich büsen Show-Leute auch heute noch an Sympathiepunkte ein, wenn sie sich plötzlich politisch engagieren. Ich denke, Frau Rigozzi tut sich für ihre Karriere keinen Gefallen mit diesem Format. Zum Samschtig Jass hätte sie definitiv besser gepasst.
  • Stefan Menzi, 29.05.2017 22:24 Uhr
    Wie langweilig ist das denn? Zuerst einen Film zeigen, danach darüber diskutieren? Dieses Format gab es im Schweizer Fernsehen schon einmal, es hiess "Telefilm" und war die Nachfolge der "Telearena" (war wohl in den späten 70ern). Soweit ich mich erinnern kann, wurde "Telefilm" nach wenigen Sendungen abgesetzt, da es gefloppt hatte. Weshalb bringt SRF nicht eine Diskussionssendung mit spannenden Gäste zustande, wie es die ARD oder ZDF erfolgreich vormachen (Anne Will, Maischberger, Markus Lanz etc.)? Nein, bei SRF engagiert man eine ehemalige Miss Schweiz, die sonst schon in jeder Unterhaltungssendung und Werbespot zu sehen ist und stellt ihr den Selbstdarsteller Projer daneben, der so gekünstelt wirkt, dass ich immer umschalten muss, sorry. Irgendwie passt das nicht zusammen. Wie obige Schreiberin schon bemerkt: Rigozzi hat gewisses Präsentationstalent, keine Frage, und sie würde gut zum Samschtig Jass passen, oder zu einer Verkupplungsshow, oder Eurovision Song Contest-Moderatorin. Aber für dieses Format (dass ich für fragwürdig halte)? Wär will am Sonntagabend schon eine Diskussion über einen Dokfilm sehen?Fällt SRF denn gar nicht mehr Originelles ein?
  • Nico Herger, 31.05.2017 10:13 Uhr
    Unabhängiges Qualitätsfernsehen? Weder noch. Weshalb die Dame nicht im Tessiner Fernsehen in ihrer Muttersprache auftritt, ist schon lange klar. Marktgrösse!

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