Seit Sonntag hat SRF vertröstet und geschwiegen (vgl. blog.persoenlich.com), nun erfolgt endlich eine Stellungnahme. Als Antwort auf die Pressemeldungen der letzten Tage betreffend der in Luzern gedrehten "Tatort"-Folge ("persoenlich.com" berichtete) wollen SRF und Turnus Film bestimmte Punkte erklären. SRF schreibt, dass die "Tatort"-Folge "Wunschdenken" von SF in Auftrag gegeben und durch die verantwortliche Redaktion des SF begleitet wurde. Für die Herstellung des Filmes habe SRF international anerkannte Kreative beigezogen. SF habe zuerst das Drehbuch abgenommen und darauf, bereits im Herbst 2010, den fertigen Film.
Weiter schreibt SRF: "Die SRF-Geschäftsleitung möchte nun andere Schwerpunkte setzen, denn sie trägt die publizistische Verantwortung. Sie stösst sich an der Verwendung verschiedener Klischees, der hochdeutschen Synchronisation und der Mischung. Nach Gesprächen mit dem Produktionsteam werden nun eine Liebesszene und eine Szene mit einem Handgemenge, in dessen Folge der "Tatort"-Kommissar in Kuhglocken fällt, überarbeitet."
SRF bedauert, dass es in den letzten Tagen zu verschiedensten Spekulationen gekommen ist, und fügt an, weiter voll hinter den Produzenten, dem Schauspielensemble, dem Regisseur und dem ganzen Filmteam zu stehen. "Wir sind sicher, dass wir dem Publikum einen überzeugenden ersten Schweizer "Tatort" zeigen können. "Wunschdenken" wird sobald wie möglich ausgestrahlt. Wir sind sicher, dass wir dem Publikum einen überzeugenden ersten Schweizer "Tatort" zeigen können." "Wunschdenken" werde sobald wie möglich ausgestrahlt.

