05.01.2026

SRF

Nur noch die Top 30 in der «Hitparade»

Ab dem kommenden Sonntag präsentiert Radio SRF 3 seine Chart-Show mit überarbeitetem Sendungskonzept. Insgesamt sollen damit weniger unbekannte Musiktitel gespielt werden.

Die aufgefrischte «Hitparade» fokussiert sich künftig auf die Top 30 der aktuellen Schweizer Single-Charts. Bislang wurden die Top 50 präsentiert. Mit Rückblenden auf «Hitparade»-Sendungen vergangener Jahre werde die lange Tradition der offiziellen Schweizer Hitparade gepflegt, schreibt SRF in einer Medienmitteilung. Im Musikspiel «5 von 10» kann das Publikum weiterhin sein Popmusik-Wissen unter Beweis stellen. Neu müssen fünf vergangene Top-10-Hits erkannt werden statt wie bisher aktuelle Chart-Songs. Moderiert wird die «Hitparade» weiterhin von Stephanie Brändle und Vincenz «Visu» Suter.

Neuer Ablauf des Sonntagnachmittags auf SRF 3

Mit den inhaltlichen Überarbeitungen verändert sich auch der Ablauf des «Hitparade»-Nachmittags auf Radio SRF 3. Ab 12.00 Uhr startet die Moderation ein «Warm-up» mit Einblicken ins «Hitparade»-Archiv, in die aktuellen Album-Charts und in das Schweizer Musikgeschehen der vergangenen Woche sowie mit dem Musikspiel. Die aktuellen Top-30-Singles folgen von 14.00 bis 16.00 Uhr. Die Präsentation der aktuellen Single-Charts dauert folglich neu zwei statt drei Stunden.

Mit diesen Neuerungen rückt SRF das Interesse des Radio SRF 3-Publikums an einer ausgewogenen Mischung aus musikalischen Neuheiten und bekannten Titeln ins Zentrum der Sendung. Der Anteil an unbekannten Titeln wird dadurch reduziert. Gleichzeitig setzt SRF mit dem neuen Sendungskonzept den im Zusammenhang mit SRF 4.0 bereits angekündigten Sparauftrag der «Hitparade» um.

«Bedeutung hat sich noch einmal deutlich verändert»

«Die ‹Hitparade› hat sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder an die Bedürfnisse ihrer Hörerinnen und Hörer angepasst», so Moritz Conzelmann, Leiter Moderation Radio SRF 3. «Ihre Bedeutung für das Publikum hat sich mit dem Aufkommen des Musikstreamings in den letzten Jahren noch einmal deutlich verändert. Mit dem überarbeiteten Sendungskonzept möchten wir die traditionsreiche Sendung als Teil des Wochenendprogramms von Radio SRF 3 erfolgreich in die Zukunft führen.» (pd/nil)


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