10.08.2023

K-Tipp/Saldo

Pasquale Ferrara ergänzt Redaktionsleitung

SRF-Journalisten zieht es zu K-Tipp/Saldo. Mit Pasquale Ferrara wechselt bereits der vierte Fernsehredaktor innert dreier Jahre zu den Konsumentenmagazinen. Was ihn zu diesem Schritt bewegt hat.
K-Tipp/Saldo: Pasquale Ferrara ergänzt Redaktionsleitung
Mit 55 und nach fast 25 Jahren beim Schweizer Fernsehen noch einmal etwas Neues anfangen: Pasquale Ferrara wird Co-Redaktionsleiter von K-Tipp/Saldo. (Bild: SRF/Oscar Alessio)

Per Oktober wechselt Pasquale Ferrara von Schweizer Radio und Fernsehen SRF zu den Magazinen K-Tipp und Saldo. Das vermeldete Co-Redaktionsleiter Marc Meschenmoser am Dienstag auf Twitter und bestätigte die Personalie auf Anfrage von persoenlich.com.

Ferrara wird Teil einer dreiköpfigen Co-Redaktionsleitung zusammen mit Marc Meschenmoser und Roger Müller, wobei Meschenmoser als Primus inter Pares die Leitungsfunktion in Vollzeit ausübt, während die beiden anderen je 50 Prozent ihrer Anstellung leiten und die übrige Zeit für das Rechercheteam arbeiten. Das neue Trio löst per Anfang 2024 die bisherige Doppelspitze ab von Meschenmoser und Thomas Vonarburg, der Ende Jahr mit 65 in Pension geht.

Ferrara ist bereits der vierte ehemalige SRF-Journalist, der in den letzten drei Jahren zu K-Tipp/Saldo wechselte. Neben Meschenmoser und Müller kam auch Daniel Mennig vom Schweizer Fernsehen zu den Konsumentenmagazinen.

«Nach 25 Jahren SRF ein guter Moment»

«Natürlich hat das meinen Entscheid mitbeeinflusst, dass ehemalige Kollegen, mit denen ich zum Teil eng zusammengearbeitet habe, diesen Weg schon gegangen sind», sagt Pasquale Ferrara im Gespräch mit persoenlich.com zu seinem Wechsel vom Fernsehen zu K-Tipp/Saldo. Aber auch unabhängig davon sah er einen passenden Moment gekommen für den Schritt: «Nach 25 Jahren bei SRF und mit 55 ist es ein guter Moment im Berufsleben, um etwas Neues zu machen.»

Dass er Journalist werden wollte, wusste der Ostschweizer schon im Alter von 14 Jahren, als ihm eine Berufswahlbroschüre in die Hand fiel. So verfasste er bereits als Gymnasiast seine ersten Zeitungsartikel für das Appenzeller Tagblatt. Während des Geschichtsstudiums schrieb er dann für das St. Galler Tagblatt. Nach der MAZ-Diplomausbildung zum Journalisten und weiteren Stationen beim Beobachter und als freier Journalist, kam er 1999 als Volontär zum «Kassensturz» des Schweizer Fernsehens.

Bei der Konsumsendung durchlief er alle Funktionen vom Reporter über Produzenten bis zum stellvertretenden Redaktionsleiter. Später wechselte er zu «10vor10», wo er dann auch als Produzent und kurzzeitig interimistisch als Redaktionsleiter tätig war. Neben dem Kleinklein des Tagesgeschäfts realisierte Ferrara auch grössere Formate, 2021 etwa einen zweiteiligen DOK über die Herausforderungen des Spitalwesens in der Schweiz.

«Bewegte Bilder werde ich vermissen»

Pasquale Ferrara verlässt das Fernsehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. «Die Arbeit mit bewegten Bildern werde ich sicher vermissen und auch dieser Spirit, für eine Livesendung am Abend zu produzieren», sagt er. Nun kehrt er zu seinen Wurzeln als schreibender Journalist zurück. «Gleichzeitig freue ich mich auf den anwaltschaftlichen Journalismus, den man bei der Konsumenteninfo AG erfolgreich pflegt.» Die Themen, mit denen sich Ferrara bei K-Tipp/Saldo beschäftigen wird, sind ihm von seiner Zeit beim «Kassensturz» her bestens vertraut. 


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KOMMENTARE

Pasquale Ferrara
11.08.2023 10:04 Uhr
Lieber Thomas, Vielen Dank und sehr schön von dir zu hören. Die guten alten Tagblatt-Zeiten unter eurer Leitung waren natürlich prägend für jede Berufslaufbahn :-).
Georg Pirker
10.08.2023 19:31 Uhr
Interessanter Bericht über Pasquale Ferrara. Werde den K-Tipp/Saldo wieder abonnieren.
Thomas Müller
10.08.2023 18:24 Uhr
Herzliche Gratulation! Ich durfte mit Pasquale einige Jahre beim St. Galler Tagblatt zusammenarbeiten und habe ihn als bescheidenen, hilfsbereiten und stets freundlichen Kollegen in bester Erinnerung.
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