12.08.2004

Tages-Anzeiger

Peter Haerle geht ab

Daniela Decurtins springt in die Lücke.
Tages-Anzeiger: Peter Haerle geht ab

Peter Haerle verlässt den Tages-Anzeier per Ende Jahr. Chefredaktor Peter Hartmeier bestätigte entsprechende Informationen von "persoenlich.com" auf Anfrage. Die Verantwortung für das Ressort "Zürich" und den Züritipp übernimmt bereits per 1. September Daniela Decurtins. Als Grund für seinen Rücktritt nennt Haerle die "Lust auf etwas Neues". Seine Zukunft sei offen. Einen Eclat habe es nicht gegeben.

Wechsel in der Ressortleitung des Tages-Anzeigers: Peter Haerle, Ressortleiter Zürich und verantwortlich auch für den Züritipp, verlässt das Blatt nach zehn Jahren. Seine Aufgaben übernimmt per 1. September Daniela Decurtins, neben Roland Schlumpf Stellvertretende Chefredaktorin und zudem redaktionelle Verantwortliche für die regionale Expansionsstrategie des "Tagi" im "Millionen-Zürich".

Haerle wird noch bis Ende Jahr als Autor für den Tages-Anzeiger arbeiten, ist aber gemäss eigener Aussage "offen für Alles". „Ich hatte eine super Zeit beim 'Tagi' und konnte in verschiedenen Ressorts sehr Vieles machen, unter anderem die Neugestaltung des 'Blauen Bundes' mit der 'Bellevue'-Seite sowie des Züritipp", sagt Peter Haerle gegenüber "persoenlich.com". Die vergangenen drei Jahre seien aber auch sehr intensiv gewesen.

Sein Entscheid, sich beruflich zu verändern, sei monatelang gereift auch aufgrund privater Veränderungen, so Haerle weiter. Er habe Peter Hartmeier denn auch schon vor frühzeitig über seine Wünsche in Kenntnis gesetzt. "Mit dieser frühzeitigen Information wollte ich einen geordneten Übergang ermöglichen."

Haerles Zukunft ist noch offen. Wenngleich er des Journalismus' nicht überdrüssig sei, könne er sich durchaus auch etwas ausserhalb dieses Metiers vorstellen. "Ich möchte mein Spektrum öffnen und bin bereit für alles." Dass dieser Entschluss bei der gegenwärtigen Arbeitsmarktlage mutig sei, können man so sehen, sagt er, dementiert aber vehement die Vermutung, es sei zu einem Eclat gekommen. "Nein, dem ist wirklich nicht so."


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