Nach der Generalversammlung am Donnerstag vergab der Schaffhauser Presseverein unter Leitung von Präsident Mark Liebenberg die Preise. Adolf Ogi reiste aus Kandersteg an, um Peter Schuppli zu würdigen. Er war 1991 als erster Bundesrat im Tele D-Studio zu Gast.
«Ein Medium muss sich immer erneuern, sich kritisch hinterfragen, sich von bequemen Gewohnheiten verabschieden. Gleichzeitig braucht es Persönlichkeiten für Charakter, Stil und Verlässlichkeit. Über diese Kriterien verfügt Tele D dank Dir, Peter», sagte der Schaffhauser Publizist Peter Hartmeier in der Laudatio. Die Jury hebt Schupplis Durchhaltewillen und Ehrgeiz für unabhängiges Lokalfernsehen hervor.
Jennifer Gyseler von Radio Munot erhielt den Preis für ihre Audioarbeit «La Línea Borrosa – Zwischen Engagement und Distanz». Die Jury betont laut einer Mitteilung die reflektierte Auseinandersetzung mit Nähe, Distanz und journalistischer Neutralität. Aus 26 Bewerbungen wurde die Diplomarbeit am MAZ hervorgehoben.
Seit 1912 setzt sich der Schaffhauser Presseverein für Pressefreiheit und Nachwuchsförderung ein. Vorstandsmitglieder stammen aus Redaktionen wie Schaffhauser Nachrichten, AZ, Radio Munot und SRF. (pd/cbe)

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