Die Sozialwissenschaftlerin wurde 2019 vom Bundesrat in die Emek gewählt. Seit Oktober 2021 leitet sie die Kommission als Präsidentin. Als Grund für ihren Rücktritt nennt die Emek in einer Mitteilung ihre Stelle als Assistenzprofessorin an der Universität Fribourg, die sie im Sommer 2025 angetreten hat. Sie konzentriere sich seither stärker auf Forschung und Lehre, heisst es.
Die Emek berät den Bundesrat und die Verwaltung zu Medienfragen. In Jobins Amtszeit hat die Kommission unter anderem Grundlagen erarbeitet zur Förderung privater journalistischer Organisationen, zur Ausgestaltung des Service public im digitalen Zeitalter sowie zur Rolle und Macht digitaler Plattformen.
Die Nachfolge des Emek-Präsidiums wird vom Bundesrat bestimmt und zu gegebener Zeit kommuniziert, teilt die Kommission mit. (pd/nil)

