13.07.2019

Tamedia

Presserat kritisiert «20 Minuten Tilllate»

Die Redaktion habe in einem Artikel über einen Google-Entwickler gegen die Wahrheitspflicht verstossen.

Am 10. Januar 2018 veröffentlichte «20 Minuten» in seiner Online-Jugend-Rubrik «Tilllate» einen Artikel gezeichnet vom «Team Tilllate» mit dem Titel «Google-Entwickler klagt wegen Männer-Diskriminierung». Gegen diesen Text wurde beim Presserat Beschwerde eingereicht. Diese wurde teilweise gutgeheissen, wie der Presserat am Freitag in einer Mitteilung schreibt.

«20 Minuten Tilllate» habe mit der unrichtigen Zusammenfassung eines Standpunkts die Wahrheitspflicht der «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» verletzt. Zudem habe die Redaktion gegen die Berichtigungspflicht verstossen, weil sie die entsprechende Passage nicht berichtigt habe.

In mehreren weiteren Punkten wies der Presserat die Beschwerde ab. (pd/eh)



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