Mit einer Aufwertung der Printausgabe wolle man zeigen, «dass die schon oft totgesagte Zeitung quicklebendig ist», schrieb Marc Lehmann, der publizistische Leiter der Freiburger Nachrichten, am vergangenen Samstag in einer Hausmitteilung. Man werde sich «auch weiterhin mit allergrösster Sorgfalt dem gedruckten Blatt widmen», so Lehmann weiter.
Neben einer Überarbeitung des Layout besteht die Aufwertung der gedruckten Ausgabe der Freiburger Nachrichten vor allem in der Einführung von drei neuen redaktionellen Seiten.
Die letzte Seite ist jeden Tag anders gestaltet
So heisst die letzte Seite neu «et voilà». Sie präsentiert an jedem Wochentag unterschiedliche Inhalte. Das Spektrum reicht von Geschichten aus Kultur und Gesellschaft über das Gemüse des Monats bis hin zu Fotos aus aller Welt. Zudem werden Themen aus dem französischsprachigen Kantonsteil vorgestellt sowie Dialektwörter und Geschichten aus Freiburg aufgegriffen.
Die neue Seite «Standpunkte» erscheint zweimal wöchentlich und bietet Analysen und Einordnungen zum regionalen Zeitgeschehen. Ergänzt wird dies durch einen Wochenkommentar als Beitrag zum Freiburger Diskurs.
Mehr Autorinnen und Autoren für Gastbeiträge
Bei den Gastkolumnen wurde der Autorenkreis erweitert. Neu schreiben unter anderem ein Kulturveranstalter, eine Medienprofessorin, zwei «Macherinnen», ein Raumplaner, ein Naturforscher, eine Ökonomin mit Erfahrung in der Lokalpolitik sowie ein ehemaliger Bundesrat.
Die Seite «Forum» bleibt für Leserbriefe, Fotos und Erlebnisberichte der Leserschaft erhalten.
Mit diesen Neuerungen in der Printausgabe betont die Redaktion neben der im September gestarteten Onlineplattform «wir Freiburg.» weiterhin ihr Engagement für das gedruckte Medium. (nil)
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04.03.2025 17:13 Uhr
03.03.2025 16:11 Uhr

