03.03.2025

Freiburger Nachrichten

Printausgabe mit frischem Kleid und neuen Rubriken

Die Regionalzeitung hat ihr Layout überarbeitet und drei neue Seiten ins Angebot aufgenommen: «et voilà», «Standpunkte» und «Forum».
Freiburger Nachrichten: Printausgabe mit frischem Kleid und neuen Rubriken
Die letzte Seite der gedruckten Freiburger Nachrichten heisst neu «et voilà» und öffnet Samstags das «Fründebuech». (Bild: Screenshot/FN)

Mit einer Aufwertung der Printausgabe wolle man zeigen, «dass die schon oft totgesagte Zeitung quicklebendig ist», schrieb Marc Lehmann, der publizistische Leiter der Freiburger Nachrichten, am vergangenen Samstag in einer Hausmitteilung. Man werde sich «auch weiterhin mit allergrösster Sorgfalt dem gedruckten Blatt widmen», so Lehmann weiter.

Neben einer Überarbeitung des Layout besteht die Aufwertung der gedruckten Ausgabe der Freiburger Nachrichten vor allem in der Einführung von drei neuen redaktionellen Seiten.

Die letzte Seite ist jeden Tag anders gestaltet

So heisst die letzte Seite neu «et voilà». Sie präsentiert an jedem Wochentag unterschiedliche Inhalte. Das Spektrum reicht von Geschichten aus Kultur und Gesellschaft über das Gemüse des Monats bis hin zu Fotos aus aller Welt. Zudem werden Themen aus dem französischsprachigen Kantonsteil vorgestellt sowie Dialektwörter und Geschichten aus Freiburg aufgegriffen.

Die neue Seite «Standpunkte» erscheint zweimal wöchentlich und bietet Analysen und Einordnungen zum regionalen Zeitgeschehen. Ergänzt wird dies durch einen Wochenkommentar als Beitrag zum Freiburger Diskurs.

Mehr Autorinnen und Autoren für Gastbeiträge

Bei den Gastkolumnen wurde der Autorenkreis erweitert. Neu schreiben unter anderem ein Kulturveranstalter, eine Medienprofessorin, zwei «Macherinnen», ein Raumplaner, ein Naturforscher, eine Ökonomin mit Erfahrung in der Lokalpolitik sowie ein ehemaliger Bundesrat.

Die Seite «Forum» bleibt für Leserbriefe, Fotos und Erlebnisberichte der Leserschaft erhalten.

Mit diesen Neuerungen in der Printausgabe betont die Redaktion neben der im September gestarteten Onlineplattform «wir Freiburg.» weiterhin ihr Engagement für das gedruckte Medium. (nil)


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KOMMENTARE

Marcel Matter
04.03.2025 17:13 Uhr
Auch beim Militär kann eine anspruchsvolle Lektüre nützlich sein.
Sebastian Renold
03.03.2025 16:11 Uhr
Ich absolvierte 1963 in der Kaserne La Poya in Fribourg die Rekrutenschule als angehender Infanterie-Funker . Auf den Toiletten gab es dort damals - angeblich aus hygienischen Gründen - keine Schüsseln; man musste sein Geschäft in der Hocke verrichten. Als Klopapier dienten die in handliche Stücke geschnittenen "Freiburger Nachrichten". So wurde ich mit diesem Blatt bekannt. Ob es wohl auch heute noch für militärische Zwecke verwendet wird?
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